AfD-Vize: vom Gauland zum Gauleiter?

Namensänderungen bei der AfD - alles für den Sieg!

Namensänderungen bei der AfD – alles für den Sieg!

Es sind nur wenige Buchstaben, doch sie können entscheidend sein. Wie jetzt aus dem Einwohnermeldeamt von Chemnitz verlautete, will der dort am 20. Februar 1941 geborene AfD-Vize Alexander Eberhardt Gauland seinen Nachnamen ändern lassen. Statt Gauland, will er künftig Gauleiter heißen.

„Ich werde derzeit mit Herr Gauland angesprochen, dabei träfe Herr Gauleiter doch eher zu“, meinte der künftige Gauleiter in einer ersten Stellungnahme.

Der künftige Gauleiter wollte nicht bestätigen, dass seine Parteivorsitzende auch an eine Namensänderung denkt. Da kommt sicherlich nur ‚Petry-Heil‘ in Betracht, also eine „halbe Sache“. „Zu ‚Sieg-Heil‘ fehlt ihr der Mut“, meinte ein Insider.

Der AfD-Vorstand würde auch ihre Namensänderung begrüßen, „denn dann dürfen wir auch auf unseren Großveranstaltungen den jetzt strafbewehrten Ruf „Heil“ anwenden.“ Viele deutsche Bürger würden sich sehr darüber freuen, heißt es. Im Backstage-Bereich unserer Versammlungen wird schon kräftig geübt.

AfD will Hakenkreuzverbot aufheben

Die Swastika, die hinduistische Form des Hakenkreuzes, soll das neue AfD-Logo werden.

Die Swastika, die hinduistische Form des Hakenkreuzes, soll das neue AfD-Logo werden.

Seit 1945 sind hakenkreuzförmige Symbole in Deutschland verboten. Das will die AfD nun ändern. Wie aus einem geheimen Vorstandsprotokoll ersichtlich wurde, will die AfD „das älteste Zeichen der Menschheitsgeschichte“ wieder „hoffähig“ machen. „Seit etwa 10.000 Jahren wird es in Asien und Europa genutzt und in vielen Kulturen als religiöses Glückssymbol betrachtet“, heißt es in dem Protokoll.

Die AfD will allerdings nicht das NSDAP-Hakenkreuz, sondern die hinduistische Form, als Parteilogo nutzen. Dem o.g. Protokoll hängt eine Liste möglicher Giveaways an, die mit dem neuen Logo bedruckt werden sollen. Vom Parteiausweis, über Regenschirme, Kugelschreiber, Brillenputztücher, Bälle, Trillerpfeifen und T-Shits reicht die Palette. Verworfen wurde der Vorschlag, auch Klopapier damit zu bedrucken.

Die AfD will sich mit diesem „Symbol einer starken deutschen Geschichte“ „den wieder auflebenden patriotischen Gefühlen der Deutschen annähern“, schließt das Protokoll.