Ausgetrickst – Drachmark ist längst im Druck

Die neue griechische Währung heißt Drachmark und ist bereits im Druck

Die neue griechische Währung heißt Drachmark und ist bereits im Druck

Alle Welt blickt gespannt auf Griechenland und das anstehende Referendum. Dabei hat noch niemand mitbekommen, dass Griechenland längst eine neue Währung drucken läßt. DM = Drachmark heißt das neue Geld, ein Wortspiel aus Drachme und DM. Das sei sehr klug gewählt meinen Ökonomen. Der Rückgriff auf die alte Drachme sei identitätsstiftend und die Anspielung auf die DM läßt auf eine harte Währung hoffen.

Kurioserweise wurde die deutsche Bundesdruckerei beauftragt und die Bezahlung des Auftrags ist gesichert, denn Putins Russland hat eine Rubelbürgschaft abgegeben. Sollte Griechenland nach dem Referendum aus der Eurozone aussteigen, wird das Geld sofort ausgezahlt. Schon vor dem Tag des Referendums wird das Geld ausgeliefert.

Dass derzeit alle Geldautomaten in Griechenland stillgelegt sind, liegt nicht am Mangel an Euros, sondern ist nötig geworden, damit die Techniker die eine Woche nutzen können um die Geräte von Euro auf Drachmark umzustellen.

Griechen wollen Lizenzgebühr für Olympia

Griechenland zieht alle Register, jetzt werden Lizenzgebühren für Olympia verlangtolympia

Griechenland zieht alle Register, jetzt werden Lizenzgebühren für Olympia verlangt

Griechenland zeigt Deutschland mal wieder den bösen Finger, diesmal allerdings nur symbolisch. Der neueste griechische Clou zur Geldbeschaffung: Lizenzgebühren für Olympia!

Der Hamburger Senat und die gesamte Sportszene sind deswegen in heller Aufregung. Obwohl Schäuble schon versprochen hat, den Hellenen das Ansinnen wieder auszureden, bleibt die Empörung über den Vorstoß groß. „Erst kommen sie mit 80 Jahre alten Reparationsforderungen und nun kommen Jahrtausende alte Geschichten auf den Tisch“, erregte sich der Präsident des olympischen Komitees.

Historiker sehen das allerdings gelassener und stellen sich auf die Seite der Griechen. „Bei den Reparationsforderungen gegen Deutschland wird sich zeigen, dass den Griechen eine Menge Geld zusteht und eine Lizenzgebühr für Olympia ist ja wohl selbstverständlich“, so ein Kölner Historiker, der nicht genannt sein will.