Hartz 4: Katholische Bezieher sollen fasten

Hartz 4-Bezieher sollen künfig in Demut fasten und mit weniger Geld auskommen

Hartz 4-Bezieher sollen künfig in Demut fasten und mit weniger Geld auskommen

Die Bundesregierung legt ein neues Spar- und Sanktionsprogramm für Hartz 4-Bezieher auf. Wer katholisch ist, soll in der Fastenzeit weniger essen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Fastende in der sechswöchigen Fastenzeit etwa 20 % weniger Lebensmittel benötigen. Das sind rund 40 Euro pro Person. Um diesen Betrag soll  der Hartz 4-Regelsatz ab 2016 während der Fastenzeit gekürzt werden.

Die katholische Kirche hat ihre Zustimmung signalisiert, obwohl sie keinen eigenen wirtschaftlichen Vorteil für sich sieht. „Es ist ein Gebot der Nächstenliebe, dass man überschüssiges Geld teilt. In diesem Fall geht es an den Staat, der damit viel Gutes tun kann“, so heißt es in einer Verlautbarung aus dem Erzbistum Köln.

Auch aus den Soli-Kreisen der Hartz 4-Bezieher kommt Zustimmung: „Es ist an der Zeit, dass in unserer Gesellschaft wieder Demut Einzug hält. Schon immer waren es die Ärmsten, die der Gesellschaft ein erhabenes Vorbild gaben.“

Nach der neuen Bestattungsregelung für Hartz IV-Bezieher: NEU: Pflicht für Hartz IV- Empfänger – Bestattung in Gebrauchtsärgen gibt es nun einen weiteren Einschnitt in die Hartz IV-Regelsätze.

Bundesregierung feiert Hartz IV

Peter Hartz, vorbestraft wegen Untreue und Begünstigung mit einem Gesamtschaden von 2,6 Millionen Euro, hat Millionen Menschen ins Unglück gestürzt. FOTO: CC BY-SA 2.5

Peter Hartz, vorbestraft wegen Untreue und Begünstigung mit einem Gesamtschaden von 2,6 Millionen Euro, hat Millionen Menschen ins Unglück gestürzt. FOTO: CC BY-SA 2.5

10 Jahre Hartz IV, das muss gefeiert werden, so die Bundesregierung. Während der SPD-Politiker und ehemaliger VW-Personalvorstand Peter Hartz, der sich auch gern mal Prostituierte vom VW-Konzern bezahlen ließ und der brasilianischen Geliebten seines Kumpels Volkert, Adriana Barros, ein Zusatzeinkommen verschaffte (lange Zeit erhielt sie 7.600 Euro pro Monat – insgesamt 399.000 Euro), inzwischen wegen Untreue und Begünstigung des VW-Betriebsratschefs eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, sowie eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen a 1600 € (insgesamt also 576.000 €) bekommen hat, sind mehrere Millionen Menschen immer noch dem von ihm ausgedachten Repressionssystem ausgesetzt.

Die Bundesregierung ficht das jedoch nicht an. Sie verschickt zum 10jährigen „Jubiläum von Hartz IV“ Glückwunschkarten an alle Abgeordneten und einen unbekannten weiteren Verteilerkreis.

Angeblich hoffen die von Hartz IV Betroffenen, dass bald Hartz V in Kraft tritt. Dann soll es nämlich monatlich den Tagesverdienst von Peter Hartz geben: 1.600 Euro.

Staat will Flaschensammeln reglementieren

Den Flaschensammlern geht es an den Kragen. Ohne Genehmigung geht nichts mehr!

Den Flaschensammlern geht es an den Kragen. Ohne Genehmigung geht nichts mehr!

Die unkontrollierte erwerbsmäßige Nebentätigkeit vieler Flaschensammler in Deutschland, ist der Bundesregierung ein Dorn im Auge. Deshalb soll das Sammeln von Pfandflaschen jetzt grundsätzlich verboten werden.

Der Bundesregierung schweben folgende Regelungsszenarien vor:

Für das Flaschensammeln muss künftig ein Sammelschein beantragt werden. Der kostenpflichtige Ausweis berechtigt dazu, in genau festgelegten Straßenzügen Pfandflaschen einzusammeln.

Alternativ wird erwogen, Flaschensammler zu 1 Euro-Jobbern zu machen. Sie dürften dann 35 Stunden in der Woche sammeln und müßten den Erlös an die ARGE abführen. Ein eigenständiges Sammeln mit einem Sammelschein scheidet bei dieser Variante aus.

Um das Vorhaben durchzusetzen, soll das unreglementierte Sammeln künftig ein Straftatbestand, ähnlich dem Diebstahl sein. Auch wer das nichtgenehmigte Sammeln unterstützt, z.B. durch eine offensive Leergutübergabe, soll künftig mit einem Bußgeld belegt werden.

Hartz IV-Empfänger stöhnen – acht Euro sind zuviel

Viele Hartz IV-Empfänger sind wegen des unerwarteten Geldsegens in großer Sorge.

Viele Hartz IV-Empfänger sind wegen des unerwarteten Geldsegens in großer Sorge.

Aus verständlichen Gründen will Benno K. seinen Namen nicht genannt wissen, kann er doch in 2015 überraschend mit einem schieren Geldsegen rechnen. Der Hartz-IV-Satz wird für 6,1 Mio. Empfänger erhöht und Benno K. weiß noch gar nicht so recht, was er mit dem zusätzlichen Geld tun soll. Angst macht sich breit!

Angst hat er jedenfalls davor, dass andere Menschen davon erfahren und ihn anbetteln oder gar betrügen. Zu oft hat er von den schrecklichen Schicksalen von Lottogewinnern gehört, die anschließend völlig mittellos waren. So will Benno K. nicht enden. Statt dessen will er das Geld anlegen und Rücklagen bilden, denn „es kommen bestimmt auch mal schlechtere Zeiten“.

Sorgen macht ihm aber die geplante Transaktionssteuer, „kaum verfügt man über Rücklagen, da beschließen die Politiker eine neue Steuer und nehmen mir einen Teil des Geldes wieder weg. Vielleicht verprasse ich das Geld auch lieber, denn den Politiker gönne ich das sauer Ersparte nicht.“