Geht es dem IS jetzt endlich an den Kragen?

Deutsche Rüstungskonzerne wollen den IS verklagen, wegen unrechtmäßiger Nutzung deutscher Waffen.

Deutsche Rüstungskonzerne wollen den IS verklagen, wegen unrechtmäßiger Nutzung deutscher Waffen.

Die deutschen Waffenhersteller EADS, Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann, Thyssen-Krupp und Diehl Defence haben sich zusammengeschlossen und wollen mit Hilfe der Bundesregierung den IS vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag verklagen. Der Vorwurf: der IS nutzt lizenzwidrig Waffen, die nicht an ihn geliefert wurden, für kriegerische Zwecke.

Kenner der komplizierten Rechtsmaterie warnen allerdings vor diesem Schritt. Ein ehemaliger Richter ist überzeugt, dass „der Schuss leicht nach hinten los gehen kann“. Die Bundesregierung habe sehr wahrscheinlich dem Export aller deutschen Waffen zugestimmt, mit denen der IS jetzt den Nahen Osten an den Rand des Wahnsinns treibt. Nach dem Verursacherprinzip könnte das Gericht den Lizenzverstoß als nebensächlich, den Export von Waffen in unsichere Staaten aber als ursächlich ansehen.

Angela Merkel hat die Bundestagsrepräsentanten der Waffenhersteller zu einer Konsultation einbestellt. Aus dem Kanzleramt verlautet ihre Bemerkung: „Den Knallköppen werde ich das schon ausreden, bevor der Internationale Gerichtshof uns am Wickel hat.“

Selbstanzeigen von falschen Akademikern – jetzt Dr. ex.

Wer sich selbst anzeigt, erhält jetzt einen Dr. ex.

Wer sich selbst anzeigt, erhält jetzt einen Dr. ex.

Das „Bundesamt für die freiwillige Rückgabe zu Unrecht verliehener akademischer Grade“ in Wiesbaden verzeichnet eine angeahnte Welle von Selbstanzeigen durch Akademiker, die ihre Titel und akademischen Grade freiwillig zurück geben.

Aufgeschreckt durch Skandale der EX-Minister zu Guttenberg und Schavan bis hin zum NRW-Staatssekretät Eumann plagen die Betrüger nicht etwa Gewissensbisse, sondern die Angst vor öffentlicher Bloßstellung. Um denen entgegen zu kommen, die aus psychischen Gründen nicht auf ihren Dr.-Titel verzichten können, ermöglicht das Bundesamt jetzt die Umwandlung des bisherigen Titels in einen Dr. ex.

Dabei steht ex. nicht etwa für das medizinische Exitus, sondern für ex. = ehemals. Die Experten des Bundesamtes rechnen damit, dass Annette Schavan den ihr heute verliehenen Dr. hc. der Universität Lübeck gleich wieder zurück geben wir und gegen den Dr. ex. eintauscht. „Sie wird einsehen müssen, dass man sich mit Steuergeldern keinen Doktortitel kaufen darf, auch keinen Dr. h.c.“, hieß es aus der Behörde.

Auch dem NRW-Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann will das Bundesamt eine Selbstanzeige nahelegen, er steht im Verdacht, den guten Willen der Uni Dortmund mit Projektfördermitteln des Landes beeinflusst zu haben. Dr. ex. Jan Marc Eumann hört sich ja auch nicht schlecht an und ersetzt allemal den Porsche als Kompensationsmittel.

 

Im Knast wie Uli Hoeneß – Haftanstalt Landsberg bietet Knast-Events

Nicht nur Fußballfreunde und Steuerbetrüger interessieren sich für die Unterbringung von Uli Hoeneß

Nicht nur Fußballfreunde und Steuerbetrüger interessieren sich für die Unterbringung von Uli Hoeneß

Das Interesse an der Knastunterbringung von Deutschlands bekanntestem Häftling ist immens. Nicht nur Fußballfreunde und Steuerbetrüger wollen wissen, wie ihr Idol die nächsten Jahre verbringt. Die Haftanstalt Landsberg ist wie alle Knäste gehalten möglichst viele Eigenmittel zu generieren. Nun kam die Gefängnisleitung auf eine ausgefallene Idee.

Alle, die es genau wissen wollen wie Uli Hoeneß künftig lebt, können ein Knast-Event buchen. Vom verlängerten Wochenende in einer Zwei-Mann-Zelle à la Hoeneß, bis hin zur mehrwöchigen Unterbringung mit anschließender Sicherungsverwahrungs-Simulation reicht das Programm „Im Knast wie Uli“. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann auch das Wochenende „Im Knast mit Uli“ buchen. Das werden sich allerdings nur knallharte Steuerbetrüger leisten können.

5.50 Uhr wecken, 7.00 Uhr Arbeitsbeginn, 19.30 Uhr Einschluss. Kein Laptop, kein Handy, aber Fernsehen mit 32 Programmen. Wer das bucht, kann zwar zwischendurch abbrechen, verliert aber die eingezahlte Kaution und die soll recht happig sein.

Ägyptische Scharfrichter wollen streiken

Zehn solcher Scheine warten auf die Scharfrichter für jeden Moslembruder

Zehn solcher Scheine warten auf die Scharfrichter für jeden Moslembruder

529 Aufträge warten in Ägypten auf ihre Erledigung und diejenigen, die sie ausführen sollen, wollen ab morgen in den Streik treten. Gerade mal 500 Piaster wollen die Behörden den Scharfrichter pro Tötung eines Moslembruders zahlen. Das ist der niedrigste Satz, der ihnen jemals für verurteilte Todeskandidaten angeboten wurde.

529 Todesurteile hat die ägyptische Justiz gegen inhaftierte Moslembrüder gefällt. Scheinbar war den Richtern nicht klar, dass 95% der Scharfrichter Mitglieder der Moslembruderschaft sind. Denen auch noch dieses unsittliche Angebot von 500 Piastern pro Tötung eines Parteifreundes zu machen, läßt auf mangelndes Fingerspitzengefühl schließen.

Der angekündigte Streik wird aber wahrscheinlich keine Verschiebung des Vollstreckungstermins bewirken, denn es haben sich mehrere tausend Streikbrecher gemeldet. Genau 5290 Hobbyscharfrichter stehen für diesen Massenmord bereit. Das wären zehn für jeden Delinquenten, die ihn ins Jenseits zu befördern würden. Das kostet den Staat übrigens keinen einzigen Piaster, denn ausnahmslos haben alle angekündigt, den Job für lau zu erledigen.

Edathy ist nicht pädophil sondern Kunstgeschichtler

Kann denn David Sünde sein?

Kann denn David Sünde sein?

Jetzt ist der Skandal perfekt! Sebastian Edathy, der bis Januar für die SPD im Bundestag saß, ist fälschlicherweise von der Staatsanwaltschaft als Pädophiler verfolgt worden, weil er Nacktfotos von kleinen Jungs auf seinen Computern gespeichert hatte. Nach eigenen Angaben ist er nicht pädophil, sondern sammelte die Fotos, weil er sich für Kunstgeschichte interessiert.

Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin das Verfahren sofort eingestellt. Wie aus dem Vatikan verlautete, sollen die 384 vom letzten Papst Benedikt entlassenen pädophilen Priester sofort wieder in den kirchlichen Dienst übernommen werden. Bei allen liegt der Verdacht nahe, dass sie zu unrecht beschuldigt und entlassen wurden. In Fällen, bei denen die Geistlichen „handgreiflich“ wurden, stuft der Vatikan diese Handlungen als Schärfung der Tastsinne ein. Ob ein Priester seine Hände über eine steinerne Figur oder einen fleischlichen Leib gleiten läßt, sei schließlich egal. Im Vordergrund stehe immer die Schärfung aller Sinne für die Kunst.

Während die 384 katholischen Priester bald wieder in Amt und Würden ihren Kunstsinnen frönen können, hat Edathy Pech. Er hat sein Bundestagsmandat bereits abgegeben. Der Bundestagspräsident hat aber schon vorgeschlagen, ihm statt dessen einen Ehrensold zu zahlen und ihn zum Beauftragten für die im Bundestag hängende Beutekunst zu machen.

Lesen Sie auch: Edathy – Herr, lass Hirn regnen!

Hoeneß: Bewährung wegen Krankheit – Diagnose Dyskalkulie

Uli Hoeneß ist aus dem Schneider. Seine Ärzte haben Dyskalkulie diagnostiziert.

Uli Hoeneß ist aus dem Schneider. Seine Ärzte haben Dyskalkulie diagnostiziert.

Uli Hoeneß kann hoffen! Ärzte bescheinigen dem Bayern-Manager eine ausgeprägte Dyskalkulie und Arithmasthenie. Die Symtome sind eindeutig: Zahlenblindheit, Rechenschwäche sowie besondere Schwierigkeiten im Rechnen und nicht bearbeitete stoffliche Hürden. Arithmastheniker haben keine eigenen Kompetenzen zur Leistungsbeurteilung und -kontrolle, da ihnen ein Maßstab für richtig oder falsch fehlt.

Fünf bis sieben Prozent der Weltbevölkerung sind von dieser schweren Krankheit betroffen. Es handelt sich um ein therapierbares Verständnisproblem im arithmetischen Grundlagenbereich, bei dem die Betroffenen mit ihrer subjektiven Logik in systematisierbarer Art und Weise Fehler machen, die auf begrifflichen Verinnerlichungsproblemen beruhen, das durch gezielte Therapie aufgelöst werden kann.

Dyskalkulie sagt nichts über die Intelligenz des Betroffenen aus. Oftmals finden sich unter ihnen besonders begabte Menschen mit überdurchschnittlichem IQ. Deshalb geht das Gericht im Falle Hoeneß allerdings davon aus, dass er es sträflich versäumt hat therapeutische Hilfen anzunehmen. Für seine Taten kann er jedoch nicht voll haftbar gemacht werden.

Die langjährige Haftstrafe wird das Gericht deshalb zur Bewährung aussprechen – aber mit der Auflage, unverzüglich mit einer Therapie zu beginnen. „Auch Dyskalkulie ist heilbar“, ließ der Richter schon verlauten.

 

Hoeneß-Urteil: Höchststrafe Doppelzelle mit Alice Schwarzer

 

So grausam können deutsche Gerichte sein: Doppelzelle mit Alice Schwarzer für Hoeneß

So grausam können deutsche Gerichte sein: Doppelzelle mit Alice Schwarzer für Hoeneß

Ganz Deutschland blickt derzeit nach Bayern. Ein Fußballpräsident will erst 3,5 Mio. und heute schon 25 Mio. Euro an Steuern hinterzogen haben. Deutschland ist aufgebracht – jedenfalls die Nichtfussballfreunde. Wie wird Hoeneß enden? Den Pranger hat er schon hinter sich. Kann es schlimmer kommen? Ja!

Wie aus Gerichtskreisen verlautet, will die bayrische Justiz ein Exempel statuieren. Für eine einfache Haftstrafe hätte die Mehrheit der Bevölkerung kein Verständnis. Derzeit zerbrechen sich Experten den Kopf darüber, wie eine Haft unter erschwerten Bedingungen ausgestaltet werden könnte.

Alles läuft im Moment darauf hinaus, dass Hoeneß für mehrere Jahre eine Doppelzelle mit Alice Schwarzer teilen muss. Das wäre in der Tat die Höchststrafe.

Schwarzer hat die ersten Verträge mit Tageszeitungen abgeschlossen. Ähnlich wie bei ihren Berichten vom Kachelmannprozeß, wird sie über „Meine Nächte mit dem Fußballmanager“ berichten.

Hoeneß hilft da nur der schnelle Suizid!

Edathy – Herr, lass Hirn regnen!

Auch die katholische Kirche verdreht gern die Ursachen

Auch die katholische Kirche verdreht gern die Ursachen

Erst sammelt er Fotos von nackten kleinen Jungs, dann wird er davor gewarnt, dass die Polizei ihm auf die Schliche gekommen ist, schnell läßt er einen Teil seiner Computer verschwinden, selbst seinen Bundestagslaptop meldete er als gestohlen/verloren und nun will er eine andere Justiz als die, die gegen ihn ermittelt.

Was will Edathy eigentlich genau? Einen pädophilen Staatsanwalt aus dem Kinderfickerland, sozusagen als Gastankläger der eigenen Wahl?

Auch Uli Hoeneß würde gern einen Teil der Strafverfolger weg haben und durch Wunschverfolger von den Cayman-Inseln austauschen.

Man habe »öffentlichkeitswirksame Durchsuchungen vorgenommen«, »in der bloßen Hoffnung, dabei etwas zu finden«. Ja, toll! Sollten die Strafverfolger in der Hoffnung NICHTS zu finden, eine Durchsuchung vornehmen?

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Edathy sich zum Opfer machen will. Zu den Opfern auf seinen Computern hat er sich noch nicht geäußert!

Priester zeigt Ministranten an – “zu sexy gekleidet”

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

Priester zeigt Ministranten an – „zu sexy gekleidet“

Aufreizender Retro-Talar für Messdiener, der kleine Roger provozierte damit

Aufreizender Retro-Talar für Messdiener, der kleine Roger provozierte damit

Viele Mütter und Väter sind begeistert, wenn ihre Knaben im hübschen Gewand vorn am Altar dienen und dem Priester bei der Durchführung der Messe helfen. Doch das Aussehen der Kleinen hat auch eine dunkle Seite!

Pastor Günther K. (Name der Redaktion bekannt) ist in großer Not. Fast täglich fühlt sich der pädophile Priester an seinem Arbeitsplatz von aufreizend gekleideten kleinen Jungs belästigt, ja geradezu provoziert. „Die Ministrantenkleidung ist sehr fesch, kein Wunder, dass wir Priester da immer schwach werden, die Kleinen ziehen sich eben viel zu aufreizend an!“, meint der Seelsorger.

Zunächst wandte er sich an seinen Bischof und bat darum, dass er in seiner Kirche nur noch Mädchen das Ministrantenamt übertragen dürfe, denn an denen habe er kein sexuelles Interesse. Der Bischöfe lehnte aber ab, das sei den Gläubigen nicht vermittelbar.

Auch das Jugendamt zeigte sich ratlos und empfahl dem 62-Jährigen sich noch bis zu seiner Verrentung am Arbeitsplatz zusammenzureißen. Aber gerade um seine Rente fürchtet sich der Seelsorger, er könnte ja erwischt werden. Das Schicksal der 400 von Papst Benedikt entlassenen pädophilen Priester ist ihm im Bewußtsein.

Nachdem vor einigen Tagen der kleine Roger im Rochett Chorhemd Rock, einem äußerst erregenden Messdiener-Talar für Kinder zur Messe erschien, wurde es Günther K. dann doch zu kritisch. Gleich nach der Messe eilte er zur Polizeiwache und zeigte Roger wegen versuchter Verführung eines Priesters an.

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

Deutschland zeigt sich an – Selbstanzeigen nehmen überhand – Polizei klagt

Seitdem Deutschland sich selbst anzeigt, bleiben die meisten Zellen leer

Seitdem Deutschland sich selbst anzeigt, bleiben die meisten Zellen leer

So etwas hat Polizeihauptkommissar Jens U. (Name der Redaktion bekannt) noch nicht erlebt. In seinem Präsidium stehen die Menschen Schlange um sich selbst anzuzeigen – oft werden sie von ihren Anwälten begleitet. Jens U. ist dazu übergegangen Termine und Wartemarken auszugeben.

Durch die Presseberichte der letzten Tage wurden viele Straftäter aufgerüttelt. Nicht Reue ist ihre Motivation, nein, es ist die Hoffung auf einen Straferlass für ihre Untat. Was bei Alice Schwarzer so gut geklappt hat, wollen sie nun auch erreichen.

Jens U. berichtet Schreckliches, da kommen „ehrenwerte“ Honoratioren der Stadt und zeigen an, dass sie ihre Frau regelmäßig verprügeln. Ladendiebe legen genaue Aufstellungen ihrer Diebeszüge vor. Vergewaltigungen, kleine und große Betrüge, Raubüberfälle und sogar einen Todschlag hat Jens U. nun in den Akten. In den letzten Tagen hat er 310 Termine ausgegeben und es melden sich immer mehr Menschen aus der 25.000-Einwohnerstadt.

Der Kommissar äußert sich verzweifelt: „Ich habe nicht gewußt, dass ich inmitten von Kleingangstern, Todschlägern und Dieben lebe, die nun durch ihre Selbstanzeigen einer gerechten Bestrafung entgehen.“

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

Innenministerkonferenz: ADAC wird als kriminelle Vereinigung eingestuft

Ehrliche Werbung des ADAC

Ehrliche Werbung des ADAC

Der 82jährige Eberhard Q. (Name der Redaktion bekannt) ist entsetzt. Seit über 50 Jahren ist er unfallfreies ADAC-Mitglied und nun gehört er plötzlich einer kriminellen Vereinigung an. Das erfuhr er über seinen Lieblingssender UKW 2.

Der durch seine gelben Engel bekannt gewordene und von vielen deshalb für einen katholischen Automobilclub gehaltene ADAC hat durch kriminelles Verhalten etwa 18 Mio. Mitglieder in seine Machenschaften hinein gezogen. Nur 124.000 Pannenhilfen, aber 360.000 Kreuzfahrtvermittlungen sprechen eine deutliche Sprache.

Auch die Innenministerkonferenz spricht von einer mittleren Katastrophe, kann doch fast jeder vierte Deutsche nun als kriminell bezeichnet werden. In Politikerkreisen weiß man jedoch, dass viele nur so „da reingerutscht“ sind. Die Opposition fordert denn auch Zeugenschutz- und Aussteigerprogramme, denn viele sind in gutem Glauben Mitglied geworden.

Eberhard Q. zieht selbst Konsequenzen: „Ich habe jetzt mein Auto verschenkt und meinen Führerschein abgegeben. Auf meine alten Tage noch als Krimineller angesehen zu werden, das macht mich richtig krank.“

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

Gladbecker Geiseldrama: Rösner und Degowski sind frei!

rösner im Unterricht

Rösners erster Untericht in der Dortmunder Journalistenschule

Das ging jetzt aber schnell über die Bühne! Hinter den Kulissen der Justiz ist die Freilassung von Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski verhandelt worden. Der Münchener Staranwalt Rolf Bossi (fast 100) hatte im Auftrag mehrer prominenter Journalisten die Entlassung der beiden Straftäter durchgesetzt.

Beide jetzt Seminarleiter in Journalistenschule
Medienberichten zufolge sollen der RTL-Moderator Hans Meiser und der frühere Radioreporter Frank Plasberg die Drahtzieher dieses Deals sein. Beide haben eine „innige“ Bindung zu Rösner und Degowski, beide haben die Geiselgangster damals ausführlich während ihrer Tat interviewt. Kernargument der Freilassungsinitiative war, dass Rösner und Degowski Beraterjobs in einer Dortmunder Jornalistenschule erhalten sollen. Der journalistische Nachwuchs soll authentischer mit den Fehlerquellen jouralistischer Arbeit bei Geiselnahmen vertrat gemacht werden.

Feste Jobs gaben den Ausschlag
Wie aus Justizkreisen bekannt wurde, legte Bossi Richtern und Staatsanwälten eine ganze Latte von Argumenten vor. Letztlich zog der Job! Mit gesichertem Einkommen, festem Wohnsitz und ohne Fluchtgefahr bestünde kein Anlass zur weiteren Inhaftierung.

Degowski wieder bei Mama
Dieter Degowski wohnt seit einigen Tagen wieder in seiner Heimatstadt Gladbeck bei seiner Mutter. Gladbeck war auch der Ausgangspunkt seines Verbrechens. Der genaue Verbleib Rösners ist nicht bekannt, er soll sich aber ebenfalls bei Verwandten in Gladbeck aufhalten.

Strenge Auflagen mit Fußfesseln
Polizei und Justiz sind ständig darüber informiert, wo sich die zwei aufhalten. Das war auch eine der Auflagen des Gerichtes. Die „Journalistenlehrer“ tragen Fußfesseln mit Sendern. Außerdem dürfen sich beide nicht in einschlägigen Gladbecker Szenegaststätten aufhalten, ein Motel an der B224 soll zu den verbotenen Orten gehören. Gleichzeitig hat das NRW-Innenministerium die Besetzung der Gladbecker Polizeiwache vervierfacht.