Gauck: Regierungsmitglieder sollen Ausweise abgeben

Mit einer schwarzen Null an ihrer Kleidung müssen sich bald Regierungsmitglieder kennzeichnen.

Mit einer schwarzen Null an ihrer Kleidung müssen sich bald Regierungsmitglieder kennzeichnen.

Bundespräsident Joachim Gauck forderte die Bundesstaatsanwaltschaft jetzt auf, allen Regierungsmitgliedern die Ausweise und Pässe abzunehmen. Diese Maßnahme soll präventiv wirken; nach Gaucks Ansicht reisen „diese Leute“ durch die „Weltgeschichte und verzapfen nur Unheil“. Auslöser für die Erregung des Bundespräsidenten war wohl der letzte Besuch Steinmeiers bei Putin, dem Gauck gern ein „one-way-ticket“ zum Mond schenken würde.

Nach den angeblich „gewaltbereiten Salafisten“ sind die Regierungsmitglieder nun die zweite Gruppe, die von dieser Maßnahme betroffen ist. Während es bei Islamisten reicht, einmal die „falsche Moschee“ besucht zu haben, stehen Minister unter Verdacht, weil sie „falschen Parteien“ angehören.

Während die unter Verdacht zum „gewaltbereiten Salafismus“ stehenden Islamisten ab sofort an ihrer Kleidung einen gelben Halbmond tragen müssen, sollen die Mitglieder der Bundesregierung durch eine „schwarze Null“ auf sich aufmerksam machen.