FSK setzt „Das Leben des Brian“ auf den Index

"Brian" jetzt verboten: Es geht nicht gegen eine Religion oder den Glauben. Es geht um Hass und Extremismus.

„Brian“ jetzt verboten: Es geht nicht gegen eine Religion oder den Glauben. Es geht um Hass und Extremismus.

Die Auseinandersetzungen um den sog. Friedenswinter, seiner Widersacher und Akteure, hat die FSK auf den Plan gerufen. Sie macht jetzt Nägel mit Köpfen und verbietet die blasphemische Monty-Python-Komödie „Das Leben des Brian“.

Auszug aus der Begründung: „Der Handlungsstrang der verbalen Auseinandersetzung zwischen der „Judäischen Volksfront“ und der „Volksfront von Judäa“ ist in der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung um den sog. „Friedenswinter“ von vielen Wirrköpfen weitergeführt worden. Es ist daher nicht weiterhin zu verantworten, den Film freizugeben. Die abscheulichen und widerlichen Dialoge des Films haben dazu angestachelt und sind dazu geeignet, das friedliche Zusammenleben in Deutschland zu gefährden.“

Gepriesen sind die Skifahrer!

Bundestag erkennt Palästina an

Deutschland erkennt Palästina an - rechtzeitig zum internationalen Jahrestag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk.

Deutschland erkennt Palästina an – rechtzeitig zum internationalen Jahrestag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk.

Genau am internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk (29. Nov.) wird die Bundesrepublik den Staat Palästina anerkennen. Deutschland folgt damit Schweden und Großbritannien, deren Regierungen diesen Schritt in den letzten Wochen schon gewagt hatten. Angela Merkel hat dazu durchgerungen, weil sich die rechte israelische Regierung der Zweistaatenlösung verweigert.

Die Reaktion aus Israel ließ nicht lange auf sich warten. Man wolle künftig keine Waffen aus Deutschland mehr beziehen und somit die Bundesrepublik boykottieren. Auch für Schweden ist ein israelischer Warenboykott dramatisch – haben doch vier Ikea-Möbelhäuser in Israel inzwischen ihre Pforten schließen müssen. England kann von Israel nicht boykottiert werden, „von denen haben wir noch nie etwas gekauft“, teilt die israelische Regierung mit.

Für Deutschland ist der Waffenimportstopp allerdings hart; von Munition für Handfeuerwaffen aus dem Sauerland, bis hin zu atomwaffenfähigen U-Booten reichte die Palette der Lieferungen, für die die Bundesrepublik nun neue Absatzmärkte finden muß. „Kein Problem heutzutage!“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.