CDU will elektronische Mundfessel für Seehofer

Elektronische Mundfessel mit individueller Basisstation für Horst Seehofer

Elektronische Mundfessel mit individueller Basisstation für Horst Seehofer

Der Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitenden Angela Merkel platzte der Kragen. In der heutigen Kabinettsrunde verlangte sie eine elektronische Mundfessel für Horst Seehofer, den CSU-Chef.

„Solchen Dummschwätzern kann nur mit entsprechenden Maßnahmen Einhalt geboten werden“, sagte die Kanzlerin, „wer Höchstgrenzen für Flüchtlinge benennt und von 200.000 schwätzt, der muss auch sagen, was mit denen passiert die zu uns kommen, wenn schon 200.000 da sind.“

Anlass für ihren Unmut über Seehofer vermuten Insider darin, dass dieser elektronische Fußfesseln für „islamistische Gefährder“ forderte.

SPD will mit Wagenknecht gegen Merkel antreten

Sahra Wagenknecht - soll für den Luschenverein kandidieren <br>Pressefoto: Nicole Teuber

Sahra Wagenknecht – soll für den Luschenverein kandidieren
Pressefoto: Nicole Teuber

Gabriel will nicht, Stegner will keiner, Schäfer-Gümbel ist auch ein Verlierertyp und Hannelore Kraft will keinen Zacken aus ihrem Krönchen verlieren. Das war es dann auch schon mit dem Luschenverein, wie Gysi die SPD nennt. Kurze Zeit diskutierte der Luschenverein gar die Option, überhaupt keinen Kanzlerkandidaten zu stellen.

Seit einigen Tagen kommt wieder Wind in die Diskussion. Siechmar Gabriel hatte endlich eine kluge Idee: per Mitgliederentscheid will er der Ikone der Linken, Sahra Wagenknecht, die Unterstützung der SPD verschaffen. Ob es wirklich dazu kommt weiß niemand so genau. Fakt ist, dass der SPD alle übrigen Optionen verloren gingen.

Aus der Sicht Wagenknechts ist Gabriels Ansinnen eine Zumutung. „Warum sollte ich diesem Luschenverein in irgendeiner Form helfen?“, fragt die Saarländerin ziemlich erbost.

Wallraff bestätigt Waterboarding an Tsipras

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding<br>CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding
CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Heute, wenige Stunden nach dem nächtlichen Griechenlandgipfel, meldet sich Günter Wallraff zu Wort und bestätigt das stundenlange Waterboarding an Alexis Tsipras. „Keineswegs“, so der 73jährige Enthüllungsjournalist, „handelte es sich um ein mentales Waterboarding. Ich habe selbst das Eiswasser an Frau Merkel weitergereicht, mit dem sie den griechischen Premier fortlaufend quälte!“

In den frühen Morgenstunden hatte schon Syriza von Waterboarding in Brüssel gesprochen, was von allen Beteiligten strikt zurückgewiesen wurde.

Wallraff, der nach eigenen Angaben seit drei Monaten bei allen Verhandlungen anwesend war, will erst nach Ende seiner „Mission“ Fotos und Videos (auch vom Waterboarding) veröffentlichen. In welcher Rolle es ihm diesmal gelungen ist, in die unmittelbare Nähe von Übeltätern zu gelangen, ließ Wallraff offen. „Die Institutionen sind zu allem fähig, ich mache weiter bis zum bitteren Ende.“

Konfliktscheu ist Wallraff jedenfalls nicht. Am 10. Mai 1974 kettete sich Wallraff an einer Laterne auf dem Syntagma-Platz in Athen an und verteilte Flugblätter, die das Terrorregime der griechischen Militärdiktatur kritisierten. Nach seiner Verurteilung zu 14 Monaten Einzelhaft kam er in das Gefängnis in Korydallos. Anschließend schrieb er das Buch „Unser Faschismus nebenan. Griechenland gestern – ein Lehrstück für morgen.“

Welche Strafe Wallraff für seinen neuen Coup zu erwarten hat ist noch nicht bekannt. Gleich nach Wallraffs Äußerungen gaben sich, nach Angaben eines Mitarbeiters, mehrere Verleger die Klinke in die Hand. Für sein nächstes Buch liegen angeblich schon jetzt mehrere Tausend Bestellungen vor.

Zieh mit, wähl Schmidt!

Auch altes Wahlkampfmaterial kann wieder verwendet werden, wenn Helmut Schmidt noch einmal antritt.

Auch altes Wahlkampfmaterial kann wieder verwendet werden, wenn Helmut Schmidt noch einmal antritt.

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ Dieses Goethe-Zitat hat der ehemalige Obama-Wahlkampfberater, Jim Messina, der SPD ans Herz gelegt. Der Goethe-Kenner hatte nach eingehender Analyse der SPD festgestellt, dass sie mit dem derzeitigen Personal keine Wahl gewinnen kann.

Er riet den SPD-Strategen für die Bundestagswahl 2017, auf bewährte Muster und Personen zu setzen. Beratungsresistenz wollten die Genossen sich nicht nachsagen lassen und entschlossen sich jetzt, Helmut Schmidt noch einmal als Joker einzusetzen. Der 96jährige ist grundsätzlich dazu bereit, wartet aber noch auf eine Naturkatastrophe.

Schmidt, der sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann, würde damit auch der CDU ein Alleinstellungsmerkmal nehmen. Großen Zuspruch erfährt die SPD derzeit von der Zigarettenindustrie, die ihren Wahlkampf komplett sponsern will. Die großen Veranstaltungssäle werden schon für Raucher umgerüstet, denn während der Schmidt-Auftritte soll das Rauchen für alle erlaubt sein. Bei einem Raucheranteil von 25 % in der Gesamtbevölkerung hat die SPD gute Chancen nicht weiter abzusacken.

EU will Flüchtlingszuweisung nach dem Verursacherprinzip

Mit deutschen Waffen werden weltweit Hunderttausende getötet. Dafür soll Deutschland jetzt zahlen.

Mit deutschen Waffen werden weltweit Hunderttausende getötet. Dafür soll Deutschland jetzt zahlen.

Brüssel – fp. Erst machen die Griechen die Welle und mucken auf, doch nun wird es grausam – für Deutschland. Die Mittelmeer-anrainerstaaten sehen es überhaupt nicht mehr ein, dass Deutschland in Vergleich mit seiner Einwohnerzahl und dem Sozialprodukt die wenigsten Flüchtlinge aufnimmt.

Dabei verdienen die Deutschen doch sehr gut am Elend in aller Welt, heißt es aus italienischen Regierungskreisen: „Der drittgrößte Waffenexporteur der Welt stiehlt sich davon, wenn es heißt, das mit den Waffen angerichtete Elend zu lindern.“

Spanien kritisiert, dass deutsche Banken sich wie die Geier in Krisengebieten bereichern.

Die EU ist aufgeschlossen für den Vorschlag, dass diejenigen Länder die meisten Flüchtlinge aufnehmen sollen, die am meisten vom angerichteten Elend profitieren. Bisher nimmt Deutschland nur 0,37 % der weltweit 50 Mio. Flüchtlinge auf. Fachleute rechnen nach dem Eintreten der neuen Regelung mit einer Verzwanzigfachung der deutschen Aufnahmequote.

IS macht Euro zur Leitwährung

Der Islamische Staat wechselt den Irishintergrund von Dollar zum Euro

Der Islamische Staat wechselt den Irishintergrund von Dollar zum Euro

Der Islamische Staat schwimmt im Geld – genau wie die Bundesrepublik Deutschland. Der weitere Aufbau einer sozialen Infrastruktur in den eroberten Gebieten erfordert nun auch einen professionelleren Umgang mit den Kapitalströmen des IS.

Yen, Renminbi und US-Dollar kommen für die IS-Finanzstrategen nicht in Frage, weil die Manipulationsmöglichkeiten Japans, Chinas und der USA zu groß seien. Europa, mit seinen vielen Mitgliedsstaaten, sei politisch so indifferent im Umgang mit dem Islamischen Staat, dass der Euro bei den Fiskalpolitikern des IS erste Wahl ist. Außerdem besteht nach Ansicht des IS die Möglichkeit, bei weiterer Expansion auch auf die Leitwährung Einfluß zu nehmen.

Für die Strategen Islamischen Staates bietet sich hier eine wirkungsvolle Möglichkeit, Europa ohne einen einzigen Schuss in die Knie zu zwingen.

Das ändert sich im neuen Jahr

Mit wärmeren Farben will die FDP die Herzen der Wähler gewinnen. Die GRÜNEN setzen in 2015 auf NATO-oliv.

Mit wärmeren Farben will die FDP die Herzen der Wähler gewinnen. Die GRÜNEN setzen in 2015 auf NATO-oliv.

Die Parteien wechseln die Farben! Den Anfang macht die FDP (gibt es die wirklich noch?). Sie will mit wärmeren Farben die Herzen der Wähler erreichen. An ihrer Politik soll sich auf keinen Fall etwas ändern. Die zunächst geplante Namensänderung von FDP in FDJ wurde wieder verworfen. Der radikale Neustart zum 1.1.2015 hat die Aufmerksamkeit anderer Parteien geweckt.

Die CDU wird zum Jahresbeginn auf Magenta, die Farbe der Telekom umswitchen. „Jetzt, wo bekannt wurde, dass T-online an den Springerkonzern verhökert wird, erweist sich unsere Farbwahl als erstklassiger Schritt“, so die CDU-Vorsitzende Merkel.

Die Grünen wollen auch wechseln. Eigentlich war Gelb die erste Wahl. Doch das hätte auch einen Namenswechsel erforderlich gemacht. Jetzt gibt die kriegerische Partei sich mit steingrauoliv zufrieden. Immerhin ist eine Assoziation mit der Bundeswehr drin. Bei weiteren Kriegseinsätzen der Bundeswehr will die Partei davon profitieren. Katrin Göring-Eckardt hat sich persönlich für steingrauoliv eingesetzt. Die so bezeichnete Textilfarbe ist ähnlich dem RAL-Farbton 7013 mit der RAL-Bezeichnung „braungrau“.

Die SPD hat sich noch nicht endgültig festgelegt. Gabriel will das Rot loswerden. „Passt nicht mehr!“, beschied er kurz und knapp.

Die Piraten bleiben weiterhin farblos.

Mossad-Seminare für heiße Krieger

Das war doch klar, hinter allem steckt der Mossad. Friedensaktivisten sind Nazis und Antisemiten.

Das war doch klar, hinter allem steckt der Mossad. Friedensaktivisten sind Nazis und Antisemiten.

Alle Welt wundert sich über die konzertierten Aktionen deutscher Kriegstreiber. Jetzt wurde bekannt, was viele längst geahnt haben: die Schreiberlinge der TAZ, des Tagesspiegel, Welt und andere Produzenten von Billigartikeln, sowie Exponenten des fds (der LINKEN), des BAK Shalom (der LINKEN) und weitere antideutsche Hetzer, wurden gezielt vernetzt – vom Mossad.

Begonnen hatte alles im Sommer 2014. Da wurde von diesem Personenkreis jeder, der sich für ein Ende des Krieges in Gaza einsetzte, konzertiert zum Antisemiten und manchmal auch zum Holocaustleugner abgestempelt.

Jetzt, im Winter 2014, passiert das Gleiche mit den Teilnehmern der Friedensdemos des sogenannten Friedenswinters. Sie sind jetzt Nazis, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und natürlich, das darf wieder nicht fehlen: homophob!

Die Vernetzung und Planung von Diffamierungskampagnen erfolgt geheimdienstmäßig. Gerüchten zufolge spielt ein Produzenten von Billigartikeln aus dem Ruhrgebiet eine tragende Rolle. Er soll beim letzten Seminar referiert haben: „Warum ich als Kriegsdienstverweigerer für die Massenvernichtung bin und Gauck wählen würde!“

Heiße Krieger eben!

Anfrage: Wo wohnen die Nazis?

Mit solchen Schilder wird in Dortmund bald auf Nazi-Wohnungen hingewiesen.

Mit solchen Schildern wird in Dortmund bald auf Nazi-Wohnungen hingewiesen.

Die öffentliche Empörung ist groß. Neue Nazis haben im Dortmunder Stadtrat angefragt wo denn die Juden in Dortmund wohnen. Den Nazis geht es um „einen angemessenen Umgang mit allen Religionen“, so die Antragsteller.

Die Aufregung darüber hat jetzt die Dortmunder Antifa-Gruppen auf den Plan gerufen. Sie haben ein Auskunftersuchen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an den Dortmunder Staatsschutz gerichtet. Sie wollen wissen, wo in Dortmund die Nazis wohnen.

In dem Ersuchen heißt es: „Es ist nicht auszuschließen, dass es Menschen gibt, die die Anfrage der Partei „Die Rechte“ in den falschen Hals bekommen haben. Es wäre doch fatal, wenn Rechte, die sich um das Wohlergehen der in Dortmund lebenden Juden bemühen, versehentlich zur Zielscheibe und Opfer von Gewalttaten werden.“

„Wenn wir wissen wo die wohnen, können wir besser auf sie aufpassen“, heißt es aus Antifa-Kreisen.

 

DIE LINKE will Biermann ausbürgern

Biermanns Ausbürgerung stößt auf Probleme in Absurdistan

Biermanns Ausbürgerung stößt auf Probleme in Absurdistan

Dem ausbürgerungserprobten Wolf Biermann steht neues Ungemach bevor. Wohl oder übel wird er sich bald mit einem neuen Lebensmittelpunkt vertraut machen müssen. DIE LINKE hat vor, den aufmüpfigen Barden nach Absurdistan auszubürgern.

Als das Vorhaben bekannt wurde, meldeten sich gleich Norbert Lammert und Joachim Gauck wortgleich: „Wenn Biermann gehen muss, dann gehe ich mit!“ Aus Absurdistan kam jedoch schon eine Ablehnung: „Biermann und Lammert gern, aber Gauck ist eine Zumutung.“

DIE LINKE ist derzeit ratlos, findet sie doch kein ausnahmebereites Land für das Dreier-Pack.

Erika Steinbach hat schon angeboten, die drei Politiker in den „immer noch besetzten Ostgebieten Deutschlands“ unterzubringen. Das wäre eine gute Lösung, denn Steinbach will als Altenpflegerin für die Oldies mitgehen.

Innenminister Jäger mit neuem eins-zu-eins-Konzept

Wann nimmt Jäger endlich seinen Hut?

Wann nimmt Jäger endlich seinen Hut?

Zur HOGESA-Demo am 26. Okt. 14 in Köln marschierten 6.000 rechte Zeitgenossen auf und der NRW-Innenminister Jäger hielt mit 1.300 Polizisten dagegen. Diese Nachlässigkeit wurde ihm als eklatanter Fehler angekreidet.

Nur vier Tage später, als am 30. Okt. 10 Klimaschutzaktivisten in Düsseldorf vor Gericht standen weil sie ein Büro der Grünen besetzt hatten, hielten sich etwa 150 Polizisten in der Nähe des Gerichts auf. Da hatte sich im Ministerium wohl jemand extrem verrechnet.

Besser passte es schon wieder am 6. Nov. in Köln. Ein Flüchtling stand unter dem Verdacht Marihuana zu besitzen. 600 Polizisten stürmten daraufhin die Flüchtlingsunterkunft in der 670 Menschen leben; etwa die Hälfte davon Frauen und Kinder.

Viele Beobachter freuen sich jetzt schon auf das nächste Spiel Schalke gegen Dortmund mit 55.000 Besuchern…

Putin will mit Russland in die NATO

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wladimir Putin will mit Russland in die NATO. Das teile jetzt sein Sprecher Dmitri Peskow mit. Der Präsident sei ein friedliebender Mensch und genau diese Rolle könne er in der NATO sehr gut ausleben.

Auch sei nicht ausgeschlossen, dass Russland in den nächsten Jahren die Aufnahme in die Europäische Union anstreben wird. Putin imponiere die Stärke des Euros, so sein Sprecher.

Dass diese Kehrwende in der russischen Außenpolitik auf den Boykott der russischen Wirtschaft zurückzuführen sei, wurde verneint. Wladimir Putin wolle allerdings, angesichts der bedrohlichen Lage in der Welt, seinen Betrag zu den Friedensbemühungen der Staaten leisten.

Friedensnobelpreisträger Obama, der gerade an einem neuen langfristigen Krieg im Nahen Osten bastelt, stünde dem russischen Kurswechsel offen gegenüber, heißt es aus dem Oral Office.

Claus Kleber soll jetzt auch kochen

ZDF-Kleber sieht keine Faschisten, die ARD zeigt sie!

ZDF-Kleber sieht keine Faschisten, die ARD zeigt sie!

„Heute“-Moderator Claus Kleber lügt sich im ZDF die Welt zurecht. „Es gibt keine Faschisten in der Ukraine….. und trotzdem bekommen wir immer noch Zuschriften, die das behaupten…“

Ach, hätte Kleber doch mal die Tagesschau der ARD gesehen. Dort übergab Pawlo Petrenko, Justizminister der Ukraine, Waffen an Rechtsradikale die sich unverhohlen mit SS-Runen kennzeichnen.

Dem ZDF ist das jetzt peinlich. Ab dem 1. Oktober muss Kleber deshalb während seiner Nachrichtensendung auch kochen. „Einerseits sind Kochshows derzeit mega in“, meint der Intendant, „andererseits kann Cläuschen dann seinen Nachrichtenbrei besser verrühren und viele Zuschauer passen nicht mehr so genau auf, was er sagt.“

Psychologen haben festgestellt, dass die Botschaften noch besser haften bleiben, wenn ihr Empfänger durch Bilder leckerer Speisen abgelenkt ist.

Bodo Ramelow so gut wie gewählt – Papstaudienz schon terminiert

In der Politik gelten harte Regeln.

In der Politik gelten harte Regeln.

Der Thüringer LINKEN-Politiker Bodo Ramelow wird nicht nur der erste linke Ministerpräsident, er ist auch der erste Spitzenpolitiker der LINKEN, der von Papst Franziskus in einer Privataudienz empfangen wird. Diesen Deal hatte Ramelow schon vor Monaten eingefädelt, wollte ihn aber nicht zu Wahlkampfzwecken nutzen.

Dem evangelisch gläubigen Ramelow geht es mehr um dem päpstlichen Segen für seine Politik. Der ist ihm sehr wichtig. Ramelow soll sich geäußert haben: „Was der da oben denkt, ist mir persönlich sehr wichtig! Gottgefallen sollte für alle Politiker eine Handlungsdirektive sein.“

So wie Ramelow denkt die gesamte Bundesregierung, deren Mitglieder unisono einer der beiden christlichen Kirchen angehören. Einige von ihnen sind kurz vor ihrer Berufung in die Regierung, nach Jahrzehnten religiöser Abstinenz, wieder in eine Kirche eingetreten.

Spötter meinen, dass es an einer Politikerweisheit liegt, die ab einer bestimmten Sprosse der Karriereleiter gilt: „Wenn du nicht glaubst, dann mußt du dran glauben!“

Doch keine Waffen für die PKK – von der Leyen will Frauenarmee

Von_der_Leyen CC-BY-SA-3.0-de

Ursula von der Leyen setzt den Glauben als Waffe ein
Foto: CDU CC-BY-SA-3.0-de

In der Bundesregierung geht es drunter und drüber. Erst soll es humanitäre Hilfe für die Jesiden geben, dann Waffen für die Kurden und die neueste Idee sind kurdische Frauenarmeen. Auf diese wirkungsvolle Idee kam Verteidigungsministerin von der Leyen nach Gesprächen mit islamischen Religionswissenschaftlern. Das künftige Motto lautet: „Horror gegen Horror!“

Denn die IS-Kämpfer fürchten nichts mehr, als von einer Frau getötet zu werden. Das hat nach ihren religiösen Vorstellungen nämlich zur Folge, dass sie nicht in den Himmel dürfen. Erste Erfahrungen hat der kurdische Widerstand bereits mit Frauenkommandos gegen IS gemacht. Sobald der erste IS-Kämpfer von der Kugel einer Frau getroffen wurde, gaben die anderen unverzüglich Fersengeld und rannten um ihr himmlisches Glück davon.

Die neue Taktik ist allerdings sehr gemein! Erstmals wird der Glaube des Gegners hemmungslos für die eigene Kriegslist eingesetzt. Nicht auszumalen was der Welt bevorsteht, wenn das Schule macht.

Bundespräsident Gauck, das militante Gewissen der Nation, kritisiert von der Leyen: „Diese Maßnahme ist schrecklich. Sie benutzt den Glauben als Waffe. Von einer christlichen Politikerin hätte ich diese Distanzlosigkeit nie erwartet.“