Neuer Skandal um Yanis Varoufakis: er zeigte eine Raute

Yanis Varoufakis trat ins nächste Fettnäpfchen - gestern zeigte er die Merkel-Raute.

Yanis Varoufakis trat ins nächste Fettnäpfchen – gestern zeigte er die Merkel-Raute.

„Jetzt schlägt es aber 13“, so entfuhr es der Kanzlerin heute beim Frühstück im Bundeskanzleramt. Ihre Mitarbeiter führten ihr das neue Varoufakis-Video vor, in dem er sich erdreistet die Merkel-Raute zu plagiieren.

Während der Grieche die Raute zeigte, sagte er in einem seltenen griechischen Dialekt: „Τι μπορεί να κάνει, μπορώ και εγώ!“ Es dauerte einige Stunden, bis ein Dolmetscher zur Verfügung stand, der aus dem arkadisch-kyprischen Griechisch übersetzte: „Was die kann, kann ich auch!“

Unklar ist, was Varoufakis damit meinte. Die Merkel-Raute kann eigentlich jeder, dass wäre nichts Besonderes. Wenn er allerdings Merkels Politik meinte, dann wäre das nicht so prickelnd, denn wer will das schon.

Angst vor dem Krieg in der Ukraine – Deutsche flüchten nach Nord-Korea

Als Notizbuch getarnter Reisepass für Nord-Korea bei Amazon

Als Notizbuch getarnter Reisepass für Nord-Korea bei Amazon

Seit seinem Amtsantritt hat die bürgerliche Westpresse den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un niedergeschrieben. Bis auf Kannibalismus wurde ihm schon alles Böse dieser Welt unterstellt. Doch die deutsche Bevölkerung ist nicht so leicht hinter die Fichte zu führen. Viele Menschen verlassen Deutschland, um sich vor einem möglichen Krieg in der Ukraine zu schützen und ins sichere Nord-Korea auszuwandern.

Ein Indiz für diesen Trend ist, dass derzeit keine nordkoreanischen Pässe mehr zu haben sind. Der Termin für eine Nachlieferung steht noch nicht fest. Die Pässe wurden bisher über den Internetbuchhändler Amazon verkauft. Das war möglich, weil sie als Notizbuch deklariert wurden. Hier der Direktlink zum Amazon-Angebot: Out of the Blue Reisepass Nordkorea – Notizbuch.

Insider sprechen aber davon, dass das deutsche Außenministerium auf den Versandhändler Druck ausgeübt hat und das Angebot deshalb aus den virtuellen Regalen verschwand. Viele Menschen, die ihre Flucht vor einem möglichen Krieg in der Ukraine vorbereitet hatten und weit weg ins sichere Asien wollten, stehen jetzt ohne die notwendigen Papiere da.

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Falsch ausgedrückt – Merkel will Pressekonferenz wiederholen

Opfer der Merkelschen Adjektivsteigerung

Opfer der Merkelschen Adjektivsteigerung

Angela Merkel, unser aller Kanzlerin, ist ein Mann, sorry, eine Frau der klaren Worte. Selten redet sie um den heißen Brei herum. Auch jetzt, in Zeiten der Edathy-Affäre, ist das so. Allerdings hat sie sich in einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen in der Wortwahl völlig vergriffen.

Gegen den Strich gingen ihr Schlagzeilen wie etwa auf Spiegel-Online: „Edathy-Affäre: Merkel spricht Gabriel volles Vertrauen aus“. Merkel dazu: „Im Eifer des Gefechtes habe ich mich wohl etwas zurückhaltend geäußert. Selbstverständlich wollte ich bekannt geben, dass Herr Gabriel mein „vollstes Vertrauen“ hat und nicht nur mein „volles Vertrauen“.

Die Kanzlerin ist nun an die Bundespressekonferenz herangetreten und hat um eine Wiederholung der Pressekonferenz gebeten um diesen Satz klarzustellen.

Sprachliebhaber raufen sich wieder mal die Haare, ein Journalist: „Ein Adjektiv wie „voll“ kann nicht gesteigert werden, auch nicht von der Bundeskanzlerin!“

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Redaktion hatte Blackout – leere Zeitung erschienen

Zeitung mit leeren Seiten sorgte für mehr Abos

Zeitung mit leeren Seiten sorgte für mehr Abos

Im Nachhinein konnte keiner aus der Redaktion genau schildern, wie es dazu kann. Am letzten Freitag hatte die komplette Redaktion der größten Tageszeitung einer Großstadt des Ruhrgebietes einen Blackout. Den Redakteuren fiel einfach nichts ein, was sie für mitteilenswert hielten. Auch Anrufe aus der Zentralredaktion, wegen der ausstehenden Vorlage, halfen nicht weiter. Die Zeitung ging ohne redaktionellen Teil in den Druck.

Die Entscheidung dazu wurde „ganz oben“ aus „rein ökonomischen Gründen“ gefällt, teilte die Verlagsleitung tags darauf mit. Die Anzeigenseiten waren nämlich proppenvoll.

Doch was in den Tagen danach passierte gab dem Selbstbewußtsein der ganzen Redaktion einen Knacks – die Auflage stieg rasant. Eigentlich hatte man in der Verlagsleitung mit dem Gegenteil gerechnet und sich auf das Schlimmste gefasst gemacht.

In Leserbriefen äußerten sich die Abonnenten durchgehend positiv über die leeren Seiten und viele meinten, dass es Wiederholungen geben solle. Diese Idee hat die Verlagsleitung nun aufgegriffen.

Merke:
Wenn du keine Zeitung liest, bist du uninformiert.
Wenn du Zeitung liest, bist du desinformiert.

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7.2.1964: Prawda enthüllt Terror der Stalin-Zeit. Bild kontert jetzt mit Adenauer.

Prawda und BILD - wie sich die Geschichten doch gleichen

Prawda und BILD – wie sich die Geschichten doch gleichen

Jahrestage haben es oft in sich. Bald schreiben wir den 7. Februar, dann ist es genau 50 Jahre her, dass die sowjetische Zeitung Prawda (Wahrheit) den Terror der Stalin-Zeit enthüllte. Die russische Tageszeitung erschien bereits vor der Oktoberrevolution im zaristischen Russland. Sie wurde von Lenin aus dem Exil angeregt und gegründet. Am 7. Februar 1964 veröffentlichte die Prawda eine spektakuläre Dokumentation der Greuelherrschaft Stalins.

Nun, 50 Jahre später, will die deutsche BILD-Zeitung es der Prawda gleichtun. Seit Monaten wird eifrig recherchiert, was Konrad Adenauer so alles auf dem Kerbholz hatte. Der politisch völlig anders gestrickte ehemalige Bundeskanzler hat sich auch nicht „lumpen lassen“, was den Staatsterror angeht. Besonders die deutschen Kommunisten bekamen das zu spüren. Angehörige der verbotenen KPD kamen in die sogenannten „Adenauer-KZs“. Konkret heißt das, sie wurden oft für viele Jahre in Einzelhaft genommen und sollten ihrer Ideologie abschwören. Ihr Verbrechen: sie waren davon überzeugt, dass der Kommunismus die bessere Staatsform sei.

Am 7. Februar geht es in der BILD los mit dem despektierlichen Startartikel: „Im Adenauer-KZ Groß-Hesepe. Wie bei den Faschisten werden in Westdeutschland die Gegner des undemokratischen Regimes in Konzentrationslager gesperrt. Alarmierender Beweis: Adenauer will den Weg Hitlers gehen. Zu Weihnachten: Moor — doppelter Stacheldraht.