IS macht Euro zur Leitwährung

Der Islamische Staat wechselt den Irishintergrund von Dollar zum Euro

Der Islamische Staat wechselt den Irishintergrund von Dollar zum Euro

Der Islamische Staat schwimmt im Geld – genau wie die Bundesrepublik Deutschland. Der weitere Aufbau einer sozialen Infrastruktur in den eroberten Gebieten erfordert nun auch einen professionelleren Umgang mit den Kapitalströmen des IS.

Yen, Renminbi und US-Dollar kommen für die IS-Finanzstrategen nicht in Frage, weil die Manipulationsmöglichkeiten Japans, Chinas und der USA zu groß seien. Europa, mit seinen vielen Mitgliedsstaaten, sei politisch so indifferent im Umgang mit dem Islamischen Staat, dass der Euro bei den Fiskalpolitikern des IS erste Wahl ist. Außerdem besteht nach Ansicht des IS die Möglichkeit, bei weiterer Expansion auch auf die Leitwährung Einfluß zu nehmen.

Für die Strategen Islamischen Staates bietet sich hier eine wirkungsvolle Möglichkeit, Europa ohne einen einzigen Schuss in die Knie zu zwingen.

US-Armee sucht tausende Jungfrauen

Falsches Gerücht: nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten.

Falsches Gerücht: nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten.

Mit dem Angebot, schon zu Lebzeiten 72, also reichlich, Jungfrauen (Houris) zu besitzen, will die US-Armee jetzt an die Kämpfer des IS (Islamischer Staat) herantreten.

Zwar ist die Belohnung im Koran nicht explizit erwähnt, doch in der Gegenwart dient das Gerücht als Motivation dafür, im Kampf für den Islam zu sterben. Besonders für Selbstmordattentäter ist das in der Regel der Hauptgrund für ihre Tat.

So einfach wie sich die Militärstrategen das vorstellen, ist es aber nicht. Selbst im prüden Amerika ist es unmöglich, die nötige Menge an Jungfrauen aufzutreiben. Und erste Tests haben ergeben, dass nicht alle IS-Kämpfer auf Jungfrauen abfahren.

Mit einer Propagandalist will man nun die IS-Kämpfer verwirren. Führende islamische Geistliche klären die Kämpfer darüber auf, dass im Paradies nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten. Das soll die IS-Kämpfer motivieren, jetzt und im Diesseits zuzugreifen.

Doch keine Waffen für die PKK – von der Leyen will Frauenarmee

Von_der_Leyen CC-BY-SA-3.0-de

Ursula von der Leyen setzt den Glauben als Waffe ein
Foto: CDU CC-BY-SA-3.0-de

In der Bundesregierung geht es drunter und drüber. Erst soll es humanitäre Hilfe für die Jesiden geben, dann Waffen für die Kurden und die neueste Idee sind kurdische Frauenarmeen. Auf diese wirkungsvolle Idee kam Verteidigungsministerin von der Leyen nach Gesprächen mit islamischen Religionswissenschaftlern. Das künftige Motto lautet: „Horror gegen Horror!“

Denn die IS-Kämpfer fürchten nichts mehr, als von einer Frau getötet zu werden. Das hat nach ihren religiösen Vorstellungen nämlich zur Folge, dass sie nicht in den Himmel dürfen. Erste Erfahrungen hat der kurdische Widerstand bereits mit Frauenkommandos gegen IS gemacht. Sobald der erste IS-Kämpfer von der Kugel einer Frau getroffen wurde, gaben die anderen unverzüglich Fersengeld und rannten um ihr himmlisches Glück davon.

Die neue Taktik ist allerdings sehr gemein! Erstmals wird der Glaube des Gegners hemmungslos für die eigene Kriegslist eingesetzt. Nicht auszumalen was der Welt bevorsteht, wenn das Schule macht.

Bundespräsident Gauck, das militante Gewissen der Nation, kritisiert von der Leyen: „Diese Maßnahme ist schrecklich. Sie benutzt den Glauben als Waffe. Von einer christlichen Politikerin hätte ich diese Distanzlosigkeit nie erwartet.“

Obama sieht ISIS als Konkurrenz – Waffenlieferungen angekündigt

Macheten- oder Pistolenlieferung - Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Macheten- oder Pistolenlieferung – Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Die brutale islamistische Terrororganisation ISIS ist dabei, der US-Armee den Rang als brutalste Armee abzunehmen. Und das, obwohl sie die erste Truppe ist, die maßgeblich ohne amerikanische Unterstützung mordet. Das kann Obama nicht länger hinnehmen.

Der Friedensnobelpreisträger steht allerdings vor einer schweren Entscheidung. Soll er dem Drängen der Messer- und Machetenhersteller oder der Handfeuerwaffenindustrie nachgeben. Beide Lieferanten haben gute Argumente vorgetragen um ins Geschäft zu kommen. Weil die marodierenden ISIS-Truppen ihren Terror bislang vorzugsweise mit Macheten ausübten, setzen die amerikanischen Messerhersteller auf die Kontinuität der Waffen.

Die Handfeuerwaffenindustrie bezeichnet das Abschlachten von Menschen mit Macheten dagegen als nicht zeitgemäß und äußerst brutal. „Dafür gibt es keine gesellschaftliche Akzeptanz in Amerika“, heißt es, „saubere Schüsse ins Genick sind in aller Welt üblich und wesentlich humaner.“

Obama tendiert zu den Handfeuerwaffen, weil davon die Waffenindustrie mittelfristig stärker profitiert. Außerdem würde der brutale Ruf der ISIS deutlich gemindert. Die amerikanischen Geheimdienste sind aufgefordert verstärkt auf erstarkende neue Terrorgruppen zu achten, damit zeitnah die Ausrüstung mit amerikanischen Waffen geschehen kann.