VW will Tarnkappen-PKW bauen

Mehrere Tarnkappenfahrzeuge von VW während einer Testfahrt

Mehrere Tarnkappenfahrzeuge von VW während einer Testfahrt

Der Skandal um die gefälschten Abgaswerte bei VW hat die oberste deutsche Umweltbehörde auf den Plan gerufen. Das Umweltbundesamt fordert nun regelmäßige Kontrollen aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge; aber nicht mehr auf dem Prüfstand, sondern durch unvermutete Kontrollen auf der Straße.

Bei 44 Mio. in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen wäre das ein immenser Aufwand, der nur durch höhere KFZ-Steuern zu stemmen wäre. Alle Welt weiß jetzt, dass VW beim Nachweis niedriger Schadstoffwerte sehr kreativ war. Auch den neuen Kontrollen sieht man bei VW gelassen entgegen.

Seit einiger Zeit arbeitet man an einem Tarnkappen-PKW. Ursprünglich war geplant, dass alle VW-Fahrzeuge durch eine besondere Lackierung den Geschwindigkeitsmessanlagen (Blitzer) entgehen. Das hätte dem weltgrößten Autobauer einen deftigen Wettbewerbsvorteil gebracht.

Die Forschungsabteilung hat angesichts der neuen Bedrohung durch Abgastest nun den Auftrag, die „Tarnkappe“ so zu gestalten, dass VW-Fahrzeuge überhaupt nicht mehr gesehen und somit in Zukunft auch nicht rausgewunken werden.

Installateure klagen über Gashopper

Billig, billig, billig: immer mehr Gashopper lassen sich schlechtes Gas andrehen!

Billig, billig, billig: immer mehr Gashopper lassen sich schlechtes Gas andrehen!

Bernhard S., Installateur aus Mettmann, klagt über seine Kunden: „Immer zum Jahresende wechseln viele unserer Kunden den Gasanbieter um ein paar Euro zu sparen. Das wird ihnen von den Verbraucherberatungsstellen eingeredet. Doch was dann anschließend aus der Leitung kommt interessiert kein Schwein, nur wir haben das Nachsehen.“

In der Tat teilt auch die Innung der Gasinstallateure mit, dass die Qualität des Gases beim Wechsel des Anbieters häufig zu wünschen läßt. „Niemand denkt darüber nach, warum das Gas so billig ist. Immer zum Jahresanfang sind unsere Mitgliedsbetriebe mit der Nachjustierung der Gasheizungen beschäftigt. Nicht nur die Reinheit des Gases ist mangelhaft, sondern auch der Brennwert. Letztlich spart man nichts, wenn mehr Gas durch die Heizung gejagt werden muss um ‚die Bude‘ warm zu kriegen und die Kosten für den Monteur kommen auch noch dazu.“

Auch die Bundesregierung hat sich schon dazu geäußert und vermutet „eine seit einiger Zeit geringere Qualität des russischen Gases, das viele Billiganbieter verkaufen“.