G36-Hersteller für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Für ihr Friedensengagement soll die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch den Friedensnobelpreis bekommen

Für ihr Friedensengagement soll die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch den Friedensnobelpreis bekommen

Erstmals hat das Friedensnobelpreis-Komitee einen Antrag auf dem Tisch, der ein Unternehmen für die begehrte Auszeichnung vorschlägt. Es handelt sich um das deutsche Rüstungsunternehmen Heckler & Koch.

Allein an die Bundeswehr hatte das Unternehmen seit 1996 etwa 176.000 Sturmgewehre des Typs G36 verkauft. Wie jetzt bekannt wurde haben die Konstrukteure schon seit Produktionsbeginn dafür gesorgt, dass man mit dem Gewehr immer daneben schießt, denn der Lauf ist bauartbedingt krumm.

Neben der russischen Kalaschnikow ist das G36 das meistbenutzte Sturmgewehr. Fast eine Million Stück wurden in alle Welt verkauft und ihre Kugeln gingen fast immer daneben. Dadurch wurden viele Menschenleben gerettet.

Das Nobelpreiskomitee wird diese 20jährige Friedensarbeit von Heckler & Koch sehr wahrscheinlich belohnen und dem Unternehmen den Preis verleihen.

Markiert mit , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

One Response to G36-Hersteller für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

  1. Torben Schultz sagt:

    Aber Ralf Michalowsky, Du hast vergessen, dass „Gut gemeint nicht auch gut gemacht heißt“! Durch die eingeplante Streuung kam es erst zu Begriffen wie Kollateralschaden und friendly fire. Durch das Verfehlen der gegnerischen Soldaten hat sich Heckler & Koch doch nur potentielle Kunden erhalten, dafür aber durch die Streuung unschuldige Zivilisten geopfert :(
    (via Facebook)

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *