Ökumene: Kirchen wollen zum Bundestag kandidieren

Ein Gott, ein Glaube, eine Partei! Mit diesem Slogan wollen die Kirchen in den Deutschen Bundestag.

Ein Gott, ein Glaube, eine Partei! Mit diesem Slogan wollen die Kirchen in den Deutschen Bundestag.

Das Vorhaben der beiden großen christlichen Kirchen, 2017 gemeinsam für den Deutschen Bundestag zu kandidieren, erscheint logisch. „Wir haben mit der Bibel und den vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes bereits gute Parteiprogramme“, so Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands – EKD.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, ergänzt: „Die deutsche Politik ist derzeit von Einfältigkeit geprägt. Nur wir sind in der Lage, sie durch die Dreifaltigkeit zu ersetzen. Deutschland braucht uns mehr denn je!“

Das kann für die derzeitigen Regierungsparteien eng werden, denn alle Regierungsmitglieder sind auch Mitglied in einer der beiden Religionsgemeinschaften. Ob sie weiter für „ihre“ Partei oder für eine der beiden Kirchen kandidieren werden, ist noch völlig offen.

Schneider und Marx in einer gemeinsamen Erklärung: „Über unsere Mitglieder in der Regierung haben wir bereits einen, allerdings unzureichenden, mittelbaren Zugriff auf die Staatsfinanzen; sie bezahlen sogar schon unser Führungspersonal. Aber warum sollen sich die Kirchen die realistische Chance auf den direkten Vollzugriff entgehen lassen?“

Unklar ist nur noch, ob die Kirchen auch die muslimischen Verbände ins Boot holen werden. Geld ist für alle genug da.

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3 Responses to Ökumene: Kirchen wollen zum Bundestag kandidieren

  1. Dann kann man im Buntentag in Bonn … ähme Bärlin wieder »Heil!«-Rufe hören. Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  2. ballabomm sagt:

    Satire ist am besten, wenn man sie für wahr halten kann.

  3. Thorsten Römer sagt:

    Ökumene jetzt will alles was die Reformation geleistet hat, rückgängig machen. Es gilt dem entgegenzustehen.
    (via Facebook)

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