VW will Tarnkappen-PKW bauen

Mehrere Tarnkappenfahrzeuge von VW während einer Testfahrt

Mehrere Tarnkappenfahrzeuge von VW während einer Testfahrt

Der Skandal um die gefälschten Abgaswerte bei VW hat die oberste deutsche Umweltbehörde auf den Plan gerufen. Das Umweltbundesamt fordert nun regelmäßige Kontrollen aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge; aber nicht mehr auf dem Prüfstand, sondern durch unvermutete Kontrollen auf der Straße.

Bei 44 Mio. in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen wäre das ein immenser Aufwand, der nur durch höhere KFZ-Steuern zu stemmen wäre. Alle Welt weiß jetzt, dass VW beim Nachweis niedriger Schadstoffwerte sehr kreativ war. Auch den neuen Kontrollen sieht man bei VW gelassen entgegen.

Seit einiger Zeit arbeitet man an einem Tarnkappen-PKW. Ursprünglich war geplant, dass alle VW-Fahrzeuge durch eine besondere Lackierung den Geschwindigkeitsmessanlagen (Blitzer) entgehen. Das hätte dem weltgrößten Autobauer einen deftigen Wettbewerbsvorteil gebracht.

Die Forschungsabteilung hat angesichts der neuen Bedrohung durch Abgastest nun den Auftrag, die „Tarnkappe“ so zu gestalten, dass VW-Fahrzeuge überhaupt nicht mehr gesehen und somit in Zukunft auch nicht rausgewunken werden.

Aktuell zu VW-Tricksereien – Tachos manipuliert?

Manipulierter Tacho in einer Radarfalle

Manipulierter Tacho in einer Radarfalle

Dass der VW-Konzern die Abgaswerte seiner Motoren manipuliert hat, wird von den Übeltätern nicht mehr bestritten. Doch Softwarespezialisten haben jetzt noch ganz andere Manipulationen aufgedeckt.

So sollen die Geschwindigkeitsanzeigen der Fahrzeuge des gesamten Konzerns immer eine zu niedrige Geschwindigkeit anzeigen. Abweichungen bis zu 40 % seinen die Regel, so die Kontrolleure vom TÜV.

Schon seit Jahren ist vielen VW-Fahrern aufgefallen, dass hin und wieder der Tacho ganz plötzlich nach oben springt. Analysen haben einen Zusammenhang mit Radarfallen der Polizei ergeben. VW hat durch ein Zusatzmodul erreicht, dass die Fahrer ihrer Produkte nicht unvermittelt mit einer vermeintlich niedrigen Geschwindigkeit in Radarfallen rasen.

Solche Warngeräte sind allerdings verboten. Das wußte der Hersteller, der nun auch in Deutschland mit einer empfindlichen Strafe rechnen muss. An der Börse hat diese neue Hiobsbotschaft Unruhe ausgelöst.

Flüchtlinge: Vatikan verteilt Wanderkarten

Katholischer Priester bei der Vorführung der Brotvermehrung<br>

Katholischer Priester bei der Vorführung der Brotvermehrung
Foto: Bildschirmscreen Bayrischer Rundfunk

Unter dem Motto: „Pilgerpfade zu Fluchtwegen!“ schaltet sich jetzt der Vatikan in die Flüchtlingsfrage ein. Die Zentrale der Christen aus aller Welt läßt unter Flüchtlingen Wanderkarten der wichtigsten Pilgerwege Europas verteilen.

Bald Gegenverkehr auf dem Jakobsweg

Rund 150.000 Menschen wandern jedes Jahr durch Europa auf den Spuren des Apostels Jakobus ins nordspanische Santiago de Compostela. Bald könnten es Millionen werden, die allerdings in die andere Richtung wandern.

Auch über das Mittelmeer laufen

Doch nach Santiago de Compostela müssen die Flüchtlinge erst mal kommen. Der Vatikan hat dazu in Tunesien ein Schulungszentrum eingerichtet. Dort können Gläubige lernen, wie Jesus auf dem See Genezareth, über das Mittelmeer nach Spanien zu laufen. Von der spanischen Mittelmeerküste nach Santiago de Compostela sei die Reise dann leichter, so ein Vatikansprecher.

Auch der Reiseproviant ist gesichert

Quasi „nebenbei“ lernen die Flüchtlinge im tunesischen Wunderschulungszentrum auch, wie man Wasser in Wein verwandelt und auf wundersame Weise Brot vermehren kann. Die Heilung von Fußkranken ist ebenfalls Schulungsprogramm.

Religiöses Assimilationszentrum

Immerhin sind 10 % der Syrer Christen und für Moslems hat der Vatikan in Tunesien ein Assimilationszentrum errichtet. Christen haben es in Deutschland deutlich leichter als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Außerdem sei es sinnvoll in Deutschland als Christ zu leben – was viele Vorteile mit sich bringen würde.

Deutsche Kriegsschiffe gegen katholische Schlepperbande

Die Bundesregierung hat allerdings schon verlauten lassen, dass sie die Katholische Kirche wie eine ganz normale Schlepperorganisation behandeln wird. „Unsere im Mittelmeer stationierten Kriegsschiffe werden da keinen Unterschied machen. Es gibt keine guten Schlepper!“, verlautet es aus dem Kanzleramt, „unsere Kriegsschiffe werden die neue Fluchtroute besonders wachsam kontrollieren.“

SPD will mit Wagenknecht gegen Merkel antreten

Sahra Wagenknecht - soll für den Luschenverein kandidieren <br>Pressefoto: Nicole Teuber

Sahra Wagenknecht – soll für den Luschenverein kandidieren
Pressefoto: Nicole Teuber

Gabriel will nicht, Stegner will keiner, Schäfer-Gümbel ist auch ein Verlierertyp und Hannelore Kraft will keinen Zacken aus ihrem Krönchen verlieren. Das war es dann auch schon mit dem Luschenverein, wie Gysi die SPD nennt. Kurze Zeit diskutierte der Luschenverein gar die Option, überhaupt keinen Kanzlerkandidaten zu stellen.

Seit einigen Tagen kommt wieder Wind in die Diskussion. Siechmar Gabriel hatte endlich eine kluge Idee: per Mitgliederentscheid will er der Ikone der Linken, Sahra Wagenknecht, die Unterstützung der SPD verschaffen. Ob es wirklich dazu kommt weiß niemand so genau. Fakt ist, dass der SPD alle übrigen Optionen verloren gingen.

Aus der Sicht Wagenknechts ist Gabriels Ansinnen eine Zumutung. „Warum sollte ich diesem Luschenverein in irgendeiner Form helfen?“, fragt die Saarländerin ziemlich erbost.

Wallraff bestätigt Waterboarding an Tsipras

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding<br>CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding
CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Heute, wenige Stunden nach dem nächtlichen Griechenlandgipfel, meldet sich Günter Wallraff zu Wort und bestätigt das stundenlange Waterboarding an Alexis Tsipras. „Keineswegs“, so der 73jährige Enthüllungsjournalist, „handelte es sich um ein mentales Waterboarding. Ich habe selbst das Eiswasser an Frau Merkel weitergereicht, mit dem sie den griechischen Premier fortlaufend quälte!“

In den frühen Morgenstunden hatte schon Syriza von Waterboarding in Brüssel gesprochen, was von allen Beteiligten strikt zurückgewiesen wurde.

Wallraff, der nach eigenen Angaben seit drei Monaten bei allen Verhandlungen anwesend war, will erst nach Ende seiner „Mission“ Fotos und Videos (auch vom Waterboarding) veröffentlichen. In welcher Rolle es ihm diesmal gelungen ist, in die unmittelbare Nähe von Übeltätern zu gelangen, ließ Wallraff offen. „Die Institutionen sind zu allem fähig, ich mache weiter bis zum bitteren Ende.“

Konfliktscheu ist Wallraff jedenfalls nicht. Am 10. Mai 1974 kettete sich Wallraff an einer Laterne auf dem Syntagma-Platz in Athen an und verteilte Flugblätter, die das Terrorregime der griechischen Militärdiktatur kritisierten. Nach seiner Verurteilung zu 14 Monaten Einzelhaft kam er in das Gefängnis in Korydallos. Anschließend schrieb er das Buch „Unser Faschismus nebenan. Griechenland gestern – ein Lehrstück für morgen.“

Welche Strafe Wallraff für seinen neuen Coup zu erwarten hat ist noch nicht bekannt. Gleich nach Wallraffs Äußerungen gaben sich, nach Angaben eines Mitarbeiters, mehrere Verleger die Klinke in die Hand. Für sein nächstes Buch liegen angeblich schon jetzt mehrere Tausend Bestellungen vor.

Ausgetrickst – Drachmark ist längst im Druck

Die neue griechische Währung heißt Drachmark und ist bereits im Druck

Die neue griechische Währung heißt Drachmark und ist bereits im Druck

Alle Welt blickt gespannt auf Griechenland und das anstehende Referendum. Dabei hat noch niemand mitbekommen, dass Griechenland längst eine neue Währung drucken läßt. DM = Drachmark heißt das neue Geld, ein Wortspiel aus Drachme und DM. Das sei sehr klug gewählt meinen Ökonomen. Der Rückgriff auf die alte Drachme sei identitätsstiftend und die Anspielung auf die DM läßt auf eine harte Währung hoffen.

Kurioserweise wurde die deutsche Bundesdruckerei beauftragt und die Bezahlung des Auftrags ist gesichert, denn Putins Russland hat eine Rubelbürgschaft abgegeben. Sollte Griechenland nach dem Referendum aus der Eurozone aussteigen, wird das Geld sofort ausgezahlt. Schon vor dem Tag des Referendums wird das Geld ausgeliefert.

Dass derzeit alle Geldautomaten in Griechenland stillgelegt sind, liegt nicht am Mangel an Euros, sondern ist nötig geworden, damit die Techniker die eine Woche nutzen können um die Geräte von Euro auf Drachmark umzustellen.

PKK-Säugling wegen Strampler in Beugehaft

Ronja B, kleine Kurdin aus K., ist stolz auf ihren Strampler

Ronya B, kleine Kurdin aus K., ist stolz auf ihren Strampler

Ein Strampler mit der eingestickten verbotenen Fahne der PKK brachte es ans Licht – Ronya B., zwei Wochen alt, sympathisiert mit der verbotenen Kurdischen Befreiungsarmee PKK. Deutsche Ordnungsbehörden reagierten schnell; nachdem ein Foto des Kindes im besagten Strampler auf Facebook auftauchte bekamen die Eltern Besuch und das Kind wurde ihnen entzogen. Roland P., Abteilungsleiter des NRW-Verfassungsschutzes dazu: „Das Kind bleibt solange in der Kindervollzugsanstalt, bis die Eltern aussagen, woher der Strampler stammt. Der deutsche Staat kann es nicht hinnehmen, dass Flaggenverbote unterlaufen werden.“

Der Hinweis auf das Facebookfoto kam übrigens nicht von Facebook selbst, denn in den USA ist die PKK nicht verboten. Die deutschen Ermittlungsbehörden stehen unter Druck. Menschenrechtsorganisationen protestieren gegen diesen weltweit einmaligen Fall der Inhaftierung eines Säuglings. Siegmar Gabriel, Noch-Vize-Kanzler und Noch-SPD-Vorsitzender wird mit den Worten zitiert: „Das Kind muss die Suppe nun auslöffeln. Mit einer Datenvorratsspeicherung läge es längst wieder daheim in der Wiege, denn dann könnten wir schnell herausfinden, wer den verbotenen Strampler wo erworben hat. Nur so könnten wir den Hersteller dem Erdboden gleich machen.“

Rettung: TÜV-Rheinland will Schlepperboote zertifizieren

Nur noch Boote mit diesem Zerfifikat dürfen künftig von den Flüchtlingen im Mittelmeer benutzt werden.

Nur noch Boote mit diesem Zerfifikat dürfen künftig von den Flüchtlingen im Mittelmeer benutzt werden.

Nach der neuerlichen Katastrophe im Mittelmeer, bei der wahrscheinlich 700 Menschen ertrunken sind, hat sich jetzt der TÜV-Rheinland mit einer überraschenden Offerte zu Wort gemeldet: „Erst 400 Tote, jetzt noch einmal 700 Ertrunkene im Mittelmeer, das hat Gründe! Seit dem Jahre 2000 sind etwa 24.000 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Das muß nicht sein! Wir haben viel technisches Know-how in Frontex gesteckt, um die gefährlichen Überfahrten zu verhindern. Dabei könnte man die meisten Probleme dadurch lösen, dass man die Überfahrten sicherer macht.“

Das Prüfunternehmen bietet an, die Schlepper-Kähne zu prüfen und mit einem Zertifikat auszustatten. Damit soll gewährleistet werden, dass weniger Menschen zu Tode kommen. Der TÜV hat jede Menge Erfahrungen mit dem Aufbau von Prüfstrukturen im Ausland und auch im Nahen Osten einen guten Ruf.

G36-Hersteller für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Für ihr Friedensengagement soll die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch den Friedensnobelpreis bekommen

Für ihr Friedensengagement soll die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch den Friedensnobelpreis bekommen

Erstmals hat das Friedensnobelpreis-Komitee einen Antrag auf dem Tisch, der ein Unternehmen für die begehrte Auszeichnung vorschlägt. Es handelt sich um das deutsche Rüstungsunternehmen Heckler & Koch.

Allein an die Bundeswehr hatte das Unternehmen seit 1996 etwa 176.000 Sturmgewehre des Typs G36 verkauft. Wie jetzt bekannt wurde haben die Konstrukteure schon seit Produktionsbeginn dafür gesorgt, dass man mit dem Gewehr immer daneben schießt, denn der Lauf ist bauartbedingt krumm.

Neben der russischen Kalaschnikow ist das G36 das meistbenutzte Sturmgewehr. Fast eine Million Stück wurden in alle Welt verkauft und ihre Kugeln gingen fast immer daneben. Dadurch wurden viele Menschenleben gerettet.

Das Nobelpreiskomitee wird diese 20jährige Friedensarbeit von Heckler & Koch sehr wahrscheinlich belohnen und dem Unternehmen den Preis verleihen.

Kunden klagen, noch kein Spekulatius zu kaufen

Spekulatius hat ein hohes Suchtpotential, meinen Experten.

Spekulatius hat ein hohes Suchtpotential, meinen Experten.

In wenigen Tagen beginnt schon der April und in den Supermärkten gibt es noch keinen Spekulatius zu kaufen. Die großen Einkaufsketten hinken in diesem Jahr häufig hinterher. Kunden sind sauer und klagen: „Versuchen Sie mal im November Ostereier zu kaufen, Fehlanzeige, genau wie jetzt mit den Spekulatius!“

Während Aldi und Lidl keine Probleme damit haben, das ganze Jahr über tolle Tomaten im Angebot zu haben, gibt es immer häufiger Probleme mit den traditionellen Saisonleckereien.

Suchtexperten warnen vor dieser Nachlässigkeit; wenn Spekulatiussüchtige zu lange warten müssen, weichen sie auf Substitutionsdrogen aus. Kliniken melden die ersten Vergiftungen durch zu viele Ostereier. Drogenberater Herbert K. aus Wesel warnt: „Wer an Spekulatius gewöhnt ist, kann bei einem längeren Entzug Probleme bekommen. Das äußert sich häufig im Konsum zu großer Mengen saisonaler Substitutionsnahrung.“

Griechen wollen Lizenzgebühr für Olympia

Griechenland zieht alle Register, jetzt werden Lizenzgebühren für Olympia verlangtolympia

Griechenland zieht alle Register, jetzt werden Lizenzgebühren für Olympia verlangt

Griechenland zeigt Deutschland mal wieder den bösen Finger, diesmal allerdings nur symbolisch. Der neueste griechische Clou zur Geldbeschaffung: Lizenzgebühren für Olympia!

Der Hamburger Senat und die gesamte Sportszene sind deswegen in heller Aufregung. Obwohl Schäuble schon versprochen hat, den Hellenen das Ansinnen wieder auszureden, bleibt die Empörung über den Vorstoß groß. „Erst kommen sie mit 80 Jahre alten Reparationsforderungen und nun kommen Jahrtausende alte Geschichten auf den Tisch“, erregte sich der Präsident des olympischen Komitees.

Historiker sehen das allerdings gelassener und stellen sich auf die Seite der Griechen. „Bei den Reparationsforderungen gegen Deutschland wird sich zeigen, dass den Griechen eine Menge Geld zusteht und eine Lizenzgebühr für Olympia ist ja wohl selbstverständlich“, so ein Kölner Historiker, der nicht genannt sein will.

Neuer Skandal um Yanis Varoufakis: er zeigte eine Raute

Yanis Varoufakis trat ins nächste Fettnäpfchen - gestern zeigte er die Merkel-Raute.

Yanis Varoufakis trat ins nächste Fettnäpfchen – gestern zeigte er die Merkel-Raute.

„Jetzt schlägt es aber 13“, so entfuhr es der Kanzlerin heute beim Frühstück im Bundeskanzleramt. Ihre Mitarbeiter führten ihr das neue Varoufakis-Video vor, in dem er sich erdreistet die Merkel-Raute zu plagiieren.

Während der Grieche die Raute zeigte, sagte er in einem seltenen griechischen Dialekt: „Τι μπορεί να κάνει, μπορώ και εγώ!“ Es dauerte einige Stunden, bis ein Dolmetscher zur Verfügung stand, der aus dem arkadisch-kyprischen Griechisch übersetzte: „Was die kann, kann ich auch!“

Unklar ist, was Varoufakis damit meinte. Die Merkel-Raute kann eigentlich jeder, dass wäre nichts Besonderes. Wenn er allerdings Merkels Politik meinte, dann wäre das nicht so prickelnd, denn wer will das schon.

Machtkampf im Bundestag? Merkel zwei Tage nicht gesehen!

Angela Merkel von der Bildfläche verschwunden - Machtkampf - Krankheit - Depressionen? Foto: Wikipedia CC BY-SA 4.0

Angela Merkel von der Bildfläche verschwunden – Machtkampf – Krankheit – Depressionen? Foto: Wikipedia CC BY-SA 4.0

Angela Merkel ist seit zwei Tagen spurlos von der Bildfläche verschwunden. Insider vermuten, dass sie schwer erkrankt sei. Aus dem Bundestag kommen allerdings auch Meldungen darüber, dass ein Machtkampf im Gange sei. Widersacher der Kanzlerin sind seit langer Zeit nicht mit ihrer Politik einverstanden.

Merkels Sprecher versucht zu dementieren – eine Finte? Tatsächlich hat Merkel eine lange geplante Reise nach Bayern abgesagt. Auch ein Treffen mit Vertretern der ostpreußischen Landsmannschaften wurde verschoben.

Die deutschen Medien wundern sich. Sogar von einem Hirnschlag ist die Rede. In der Vergangenheit waren gar  Bauchspeicheldrüsenkrebs, Knochenkrebs, Hirntumor, Karzinom und Sarkom im Gespräch, ebenso Depressionen.

Doch vielleicht gibt es eine einfache Erklärung für die Gerüchte: „Sobald die Sonne rauskommt und es nach Frühling riecht, bekommen die Leute Phantasien.“

Update 17.03.2015
Gestern trat Angela Merkel erstmals seit ihrem Verschwinden wieder in der Öffentlichkeit auf. Ihr Regierungssprecher kündigte sie süffisant an: „Hier sehen sie die Hirntote, die sich vor wenigen Stunden aus den Klauen ihrer Minister und Generäle befreien konnte.“

Zieh mit, wähl Schmidt!

Auch altes Wahlkampfmaterial kann wieder verwendet werden, wenn Helmut Schmidt noch einmal antritt.

Auch altes Wahlkampfmaterial kann wieder verwendet werden, wenn Helmut Schmidt noch einmal antritt.

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ Dieses Goethe-Zitat hat der ehemalige Obama-Wahlkampfberater, Jim Messina, der SPD ans Herz gelegt. Der Goethe-Kenner hatte nach eingehender Analyse der SPD festgestellt, dass sie mit dem derzeitigen Personal keine Wahl gewinnen kann.

Er riet den SPD-Strategen für die Bundestagswahl 2017, auf bewährte Muster und Personen zu setzen. Beratungsresistenz wollten die Genossen sich nicht nachsagen lassen und entschlossen sich jetzt, Helmut Schmidt noch einmal als Joker einzusetzen. Der 96jährige ist grundsätzlich dazu bereit, wartet aber noch auf eine Naturkatastrophe.

Schmidt, der sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann, würde damit auch der CDU ein Alleinstellungsmerkmal nehmen. Großen Zuspruch erfährt die SPD derzeit von der Zigarettenindustrie, die ihren Wahlkampf komplett sponsern will. Die großen Veranstaltungssäle werden schon für Raucher umgerüstet, denn während der Schmidt-Auftritte soll das Rauchen für alle erlaubt sein. Bei einem Raucheranteil von 25 % in der Gesamtbevölkerung hat die SPD gute Chancen nicht weiter abzusacken.