In America

Drama - Irland/Großbritannien 2002
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 105 Min. - Verleih: Fox, Start: 11.12.2003 

Nach dem tragischen Hirntumortod ihres kleinen Sohnes beschließt ein mittelloses junges Paar mit zwei Töchtern, illegal von Irland nach New York überzusiedeln und sich mitten in Manhattan in einem Wohnblock voller Asozialer, Drogisten und Pennbrüder niederzulassen. Während der Vater auf den Straßen der fremden Metropole seinem Traumberuf Schauspieler hinterher rennt, freunden sich die mit reicher Imagination gesegneten Töchter mit einem schwarzen Nachbarn an, einem todkranken afrikanischen Prinz.

Angeblich gemeinsam mit seinen beiden Töchtern schrieb der in den 80ern nach Amerika gekommene Regisseur Jim Sheridan diese sentimentale, mitunter märchenhaft anmutende Familiensaga. 


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Die Invasion der Barbaren (Les invasions barbares)

Regie: Denys Arcand, Komödie - Kanada/Frankreich 2003, 99 Min. - Verleih: Prokino (Fox), Start: 27.11.2003 

Der pensionierte Geschichtsprofessor, begeisterte Marxist und Pater Familias Rémy (Remy Girard) liegt mit unheilbarem Krebs auf dem Sterbebett. Neben Freunden und Kollegen eilen auch Ex-Frau, Ex-Geliebte und reicher Broker-Sohn an, um dem Alten die letzten Tage so erträglich wie möglich zu machen - und sich ansonsten in alter Tradition zu streiten, dass die Fetzen fliegen.

Fast zwanzig Jahre nach seinem Kultfilm "Der Untergang des amerikanischen Imperiums" zieht der franko-kanadische Regisseur Denys Arcand erneut alle Register der beschwingt-wortwitzigen Tragikomödie. Ausgezeichnet in Cannes für das beste Drehbuch und die beste Darstellerin.

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Sein Bruder (Son frère)

Regie: Patrice Chéreau, Drama - Frankreich 2002, ab 12 Jahren - 92 Min. - Verleih: Concorde, Start: 06.11.2003 

Jahrelang hatten die Brüder Thomas (Bruno Todeschini) und Luc (Eric Caravaca) wenig miteinander zu schaffen, jeder lebte seine individuelle Existenz an einem anderen Ort der Welt. Jetzt aber, wo Thomas an einer mysteriösen Blutkrankheit leidet und nur noch wenige Wochen zu leben hat, kommt es zum Wiedersehen. Zunächst hat Luc wenig Lust, sich um Thomas zu kümmern. Doch mit der Zeit kommt man einander näher, die Erinnerungen an die Jugend kehren zurück, und die Gegenwart verliert an Bedeutung.

Emotional gefärbte Meditation zum Thema Freundschaft, Liebe und Sterben in einer hochintensiven Inszenierung von Patrice Chéreau ("Intimacy"). Ausgezeichnet mit dem Regiepreis auf der Berlinale 2003.

www.concorde-film.de 


Das Zimmer meines Sohnes (moviedata.de)
Italien 2001, Regie: Nanni Moretti, 100 Min., ab 12 Jahren

In Ancona, einer mittelgroßen Stadt an der Adria, führen Giovanni (Nanni Moretti) und Paola (LAURA MORANTE) mit ihren beiden heranwachsenden Kindern, der Tochter Irene (JASMINE TRINCA) und dem Sohn Andrea (GIUSEPPE SANFELICE DI MONTEFORTE), ein relativ sorgenfreies und harmonisches Familienleben. Giovanni ist Psychoanalytiker. In seiner Praxis in der Wohnung werden ihm Neurosen offenbart, die in scharfem Kontrast zu seinem eigenen wohlgeordneten Dasein stehen. Giovanni pflegt zahlreiche Gewohnheiten, - oder sind es vielleicht sogar Manien -, die seinem Leben Halt geben. Er liest, hört Musik, zieht sich überhaupt gerne zurück und joggt unermüdlich durch die Stadt. Eines Sonntagmorgens erhält Giovanni von einem seiner Patienten einen Anruf mit der Bitte um einen Hausbesuch. Offenbar ein dringender Fall und so kann er mit seinem Sohn Andrea nicht, wie verabredet, joggen gehen. Andrea beschließt mit seinen Freunden einen Tauchgang zu unternehmen. Er wird nicht mehr zurückkehren ...
Filmverleih: Prokino


Rendezvous mit Joe Black
USA 1998, Regie: Martin Brest, 180 Min.!, ab 12 Jahren
In Gestalt eines attraktiven jungen Mannes verschafft sich der Tod leibhaftigen Eingang in das Leben eines 65jährigen Medienmoguls und seiner Familie. Das Thema aus der alten Hollwood-Komödie "Death Takes a Holiday" (1934) von Mitchell Leisen verwandelt sich zu einer bedächtigen und behutsamen Meditation über das langsame Sich-Öffnen der Menschen im Angesicht des Todes um. Dabei scheut der Film nicht davor zurück, Gefühlen und Gemütsbewegungen breiten Raum zu überlassen. Das Ergebnis ist ein Werk, das heutzutage üblich gewordener Sensationalisierung mit leisen, oft geradezu konventionellen Mitteln entgegenzusteuern versucht. Abgesehen von dem oft überforderten Brad Pitt sind die hervorragenden Darsteller eine verlässliche Stütze, die den Film davor bewahrt, einer gelegentlich spürbaren Anfälligkeit zur pathetischen Überbelastung des Stoffes zu erliegen. - Sehenswert ab 16.
Filmverleih: UIP

Under the Skin
England 1997, Regie und Buch: Carine Adler, 82 Min., ab 16 Jahren, O.m.d.U.
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Rose, die ältere, glücklich verheiratet ist und ihr erstes Kind erwartet, führt Iris ein ziemlich flippiges Leben. Sie hat sich schon von klein auf als ungeliebtes Mauerblümchen im Schatten der angepassten Schwester gefühlt. Durch den Tod der Mutter gerät die 19jährige vollends aus dem Tritt. Sie zieht aus der Wohnung ihres Freundes aus, schmeißt ihren Job, die Trauer wird zum selbstzerstörerischen Trip.
Mit Perücke und Pelzmantel der Mutter streift Iris rastlos durch die Straßen Liverpools, sucht ebenso exzessiv wie vergeblich Nähe und Zuneigung in flüchtigen sexuellen Begegnungen. Nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit Rose, bei der beide Schwestern plötzlich merken, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind, zeigt sich auch für Iris ein Ausweg aus ihrer Trauer und Isolation, ein Zurückkehren ins Leben.
UNDER THE SKIN, das Spielfilmdebut der Engländerin Carine Adler, ist ein wilder und zugleich sensibler Film. Die junge Samantha Morton spielt Iris so elektrisierend natürlich, dass man sich ihren unberechenbaren Gefühlen nicht entziehen kann. Die eindringliche Leidenschaft von Samantha Mortons Spiel erinnert an Emily Watson in "Breaking the Waves".
"Ein kühnes, expressives Stück Frauenkino
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Verleih: Kairos-Film

Sue - eine Frau in New York  
USA 1998, Regie: Amos Kollek, 91 Min., ab 12 Jahren
Eines Tages ging Sue (ANNA THOMPSON) aus der Provinz nach New York - um es hier zu schaffen. Sie ist attraktiv, sexy und intelligent, doch ihre Kontakte mit Nachbarn, Liebhabern und anderen Leuten sind flüchtig und zufällig. Langsam beginnt ihr Leben auseinander zu fallen. Als sie ihren Job als Sekretärin verliert, vermischen sich die Bilder von Vorstellungsgesprächen, Liebesspielen und gefüllten Whiskeygläsern immer mehr miteinander ...
Verleih: Pandora Film