Obama sieht ISIS als Konkurrenz – Waffenlieferungen angekündigt

Macheten- oder Pistolenlieferung - Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Macheten- oder Pistolenlieferung – Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Die brutale islamistische Terrororganisation ISIS ist dabei, der US-Armee den Rang als brutalste Armee abzunehmen. Und das, obwohl sie die erste Truppe ist, die maßgeblich ohne amerikanische Unterstützung mordet. Das kann Obama nicht länger hinnehmen.

Der Friedensnobelpreisträger steht allerdings vor einer schweren Entscheidung. Soll er dem Drängen der Messer- und Machetenhersteller oder der Handfeuerwaffenindustrie nachgeben. Beide Lieferanten haben gute Argumente vorgetragen um ins Geschäft zu kommen. Weil die marodierenden ISIS-Truppen ihren Terror bislang vorzugsweise mit Macheten ausübten, setzen die amerikanischen Messerhersteller auf die Kontinuität der Waffen.

Die Handfeuerwaffenindustrie bezeichnet das Abschlachten von Menschen mit Macheten dagegen als nicht zeitgemäß und äußerst brutal. „Dafür gibt es keine gesellschaftliche Akzeptanz in Amerika“, heißt es, „saubere Schüsse ins Genick sind in aller Welt üblich und wesentlich humaner.“

Obama tendiert zu den Handfeuerwaffen, weil davon die Waffenindustrie mittelfristig stärker profitiert. Außerdem würde der brutale Ruf der ISIS deutlich gemindert. Die amerikanischen Geheimdienste sind aufgefordert verstärkt auf erstarkende neue Terrorgruppen zu achten, damit zeitnah die Ausrüstung mit amerikanischen Waffen geschehen kann.

Friedrich von Münchhausen in der Ukraine gesehen

Jetzt soll Münchhausen die deutsche Desinformationsstrategie in der Ukraine unterstützen

Jetzt soll Münchhausen die deutsche Desinformationsstrategie in der Ukraine unterstützen

In der Ukraine tummeln sich derzeit illustre Gestalten. Internationale Geheimdienste schickten ihre besten Leute. Die Russen sind mit Undercover-Spezialeinheiten dabei, die USA schicken über Privatfirmen bezahlte Söldner in das Land, merkwürdige Figuren auf allen Seiten heizen das Klima an.

Und nun auch noch das: Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, bei uns besser als der „Lügenbaron Münchhausen“ bekannt, mischt nun offensichtlich auch noch mit. In der Regel reist der Mann ja auf Kanonenkugeln an, deshalb war es wohl eine deutsche Rakete, die in der Nähe von Kiew einschlug und Münchhausen absetzte.

Über seinen Auftrag gibt es keine Diskussionen. Der Baron liebt es Geschichten zu erzählen und hält es dabei nicht immer so ganz mit der Wahrheit. Mit dieser Mission ist er in der Ukraine am richtigen Platz. Angela Merkel soll ihn persönlich beauftragt haben.

Julia Timoschenko will den Friedensnobelpreis nicht

Julia Timoschenko zeigt ihre ehrliche Seite, den Friedensnobelpreis lehnt sie ab

Julia Timoschenko zeigt ihre ehrliche Seite, den Friedensnobelpreis lehnt sie ab

Die ukrainische Scharfmacherin, Oligarchin und Hefezopfträgerin Timoschenko will den Friedensnobelpreis nicht annehmen. Die CSU hatte sie in diesen Tagen für den Preis vorgeschlagen. Sie würde damit in einer Reihe mit Obama und der EU stehen, die für ihre Kriegspolitik den Friedensnobelpreis erhalten haben.

„Ich will ehrlich sein“, so Timoschenko, „was wir hier machen hat doch mit Frieden so wenig zu tun wie die aggressiven Militäreinsätze der USA und die Frontex-Einsätze der EU-Staaten.“ Timoschenko lehnt damit als erste bedeutende Politikerin den Preis ab.

„Als ehrliche Haut“ wird sie nun in der Weltpresse gefeiert. „Welcher Politiker traut sich denn heute noch, solch einen Schritt zu wagen?“, schreiben einige Zeitungen. Der Sprecher des Weißen Hauses hält dagegen: „Wir werden mit Timoschenko ein ernstes Wort reden müssen, schließlich habe wir ihre Politik mit Milliardenbeträgen und Manpower unterstützt. Der Präsident ist darüber erbost, dass seine Friedensmission in dieser Weise in den Dreck gezogen wird.“

Gott sei Dank: Obama gibt seinen Friedensnobelpreis zurück

Präsident Barack Obama erhielt den Friedensnobelpreis am 10. Dezember 2009

Präsident Barack Obama erhielt den Friedensnobelpreis am 10. Dezember 2009

Der Mann ist einmalig! Nicht nur, weil er Länder besetzt, bedroht und seine Armee tausende Menschen auf dem Gewissen hat. Sondern auch deshalb, weil er der erste Nobelpreisträger ist, der seinen Preis wieder abgibt. Dafür gebührt ihm Lob – aber für nichts sonst!

Wie Obama seinen Pressesprecher mitteilen ließ, ist die Nobelpreisrückgabe geradezu eine patriotische Pflicht, seit bekannt wurde, dass sein Widersacher Edward Snowden ebenfalls für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde. Dabei hätte Snowden den Preis wirklich verdient. Hat er doch wie kein anderer, unter Lebensgefahr dafür gesorgt, dass die Welt über die Spionagemachenschaften von Obamas-NSA informiert wurde.

Das Nobelpreiskomitee hat sich schon des öfteren einen sogenannten „Griff ins Klo“ geleistet und Politiker mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, die für alles andere als Frieden stehen. Selbst das Frontex-Parlament, die EU, kassierte 2013 diesen Preis, das empfanden viele Menschen als geradezu obzön.

Mit der Nominierung von Edward Snowden wird jetzt scheinbar eine Kehrwende vollzogen. Bleibt zu hoffen, dass weitere Schurken jetzt dem Beispiel Obamas folgen und ihren Preis zurück geben.