DIE LINKE will Biermann ausbürgern

Biermanns Ausbürgerung stößt auf Probleme in Absurdistan

Biermanns Ausbürgerung stößt auf Probleme in Absurdistan

Dem ausbürgerungserprobten Wolf Biermann steht neues Ungemach bevor. Wohl oder übel wird er sich bald mit einem neuen Lebensmittelpunkt vertraut machen müssen. DIE LINKE hat vor, den aufmüpfigen Barden nach Absurdistan auszubürgern.

Als das Vorhaben bekannt wurde, meldeten sich gleich Norbert Lammert und Joachim Gauck wortgleich: „Wenn Biermann gehen muss, dann gehe ich mit!“ Aus Absurdistan kam jedoch schon eine Ablehnung: „Biermann und Lammert gern, aber Gauck ist eine Zumutung.“

DIE LINKE ist derzeit ratlos, findet sie doch kein ausnahmebereites Land für das Dreier-Pack.

Erika Steinbach hat schon angeboten, die drei Politiker in den „immer noch besetzten Ostgebieten Deutschlands“ unterzubringen. Das wäre eine gute Lösung, denn Steinbach will als Altenpflegerin für die Oldies mitgehen.

Deutsche Bahn: bald wieder Bahnsteigkarten

Revolutionen bald wieder möglich - Deutsche Bahn führt Bahnsteigkarten ein.

Revolutionen bald wieder möglich – Deutsche Bahn führt Bahnsteigkarten ein.

„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas. Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ Das soll Lenin gesagt haben.

„Wer ohne Reiseabsicht einen Bahnsteig betreten will, muß künftig eine Bahnsteigkarte lösen“, so heißt es in einer aktuellen Verlautbarung der Deutschen Bundesbahn, die am 1. November 2014 bekannt wurde. Damit setzt die DB eine alte Tradition fort, die in den sechziger Jahren ausgesetzt wurde. Etwa 4 % der Bahnsteignutzer haben keine Reiseabsicht – sie werden künftig mit 50 Cent zur Kasse gebeten. Bei täglich 5,8 Mio. Reisenden müßten 235.000 Personen eine Bahnsteigkarte lösen.

Die erste Stellungnahme aus der Politik kam von den LINKEN. „Auf dieses Angebot der DB haben wir lange gewartet, so Katja Kipping, die Parteivorsitzende, „endlich rückt die Revolution wieder in greifbare Nähe.“

LINKE will „Ein bisschen Frieden – ein bisschen Sonne“

Ein Friedenstäubchen reicht einigen LINKEN inzwischen

Ein Friedenstäubchen reicht einigen LINKEN inzwischen

Gerade noch wirft DIE LINKE in einem Fernsehspot zur Europawahl den Bankern vor Waschlappen und keine Kapitalisten zu sein, weil sie sich vom Staat aushalten lassen, da geht sie selbst mit einem Verzicht in die Offensive. Auf Vorschlag von Gregor Gysi hat die Bundestagsfraktion heute beschlossen, den Ralph-Siegel-Song „Ein bisschen Frieden“ gesungen 1982 von Nicole, zum offiziellen Parteilied zu bestimmen.

Begründet hat er dies damit, dass die neue Linie der LINKEN, nicht mehr alles, sondern nur „ein bisschen“ zu fordern, mit dem Lied ehrlicher zu transportieren sei. Denn ab sofort begnügt DIE LINKE sich mit „ein bisschen Frieden“.

Spötter munkeln, dass DIE LINKEN ab sofort auch ein bisschen schwanger sind, ein bisschen gegen die Schuldenbremse und ein bisschen für mehr soziale Gerechtigkeit.

Nicole – Ein bisschen Frieden – ein bisschen Sonne

DIE LINKE jetzt regierungsfähig! Eigener Beobachtung wird zugestimmt.

Um von der SPD geliebt zu werden, stimmt DIE LINKE sogar ihrer eigenen Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu

Um von der SPD geliebt zu werden, stimmt DIE LINKE sogar ihrer eigenen Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu

Um ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, ist DIE LINKE zu einigem bereit. In diesen Tagen versucht Gregor Gysi seiner Fraktion erstmals eine Enthaltung beim Bundestagsbeschluss zu einem Militäreinsatz im Mittelmeer abzuringen. Einige Hardliner aus dem Osten Deutschlands wollen so sehr von der SPD geliebt werden, dass sie sogar ankündigen mit JA zu stimmen.

Alle Welt fragt sich nun, was als nächstes kommt. Welche Haltelinien fallen noch? Die SPD ist jedenfalls nicht bereit, auch nur einen kleinen Schritt auf die LINKE zuzugehen.

Da platzte jetzt eine Bombe! Die Gespräche mit der SPD sind wegen der Krim-Auseinandersetzung nicht, wie behauptet wurde, eingestellt. Im Gegenteil, man ist viel weiter gekommen, als in der Öffentlichkeit zugegeben wird. Wie Insider wissen, ist bei den wesentlichen Knackpunkten Einigung erzielt worden. Sogar ihrer eigenen Überwachung durch den Verfassungsschutz will DIE LINKE künftig zustimmen. Das war eine der Grundbedingungen der SPD für weitere Verhandlungen.

Europaparteitag der LINKEN – Anhimmeln verboten – keine Autogramme mehr!

Schluss mit der Anhimmelei! Auch Wagenknechts Bücher künftig nur unsigniert!

Schluss mit der Anhimmelei! Auch Wagenknechts Bücher künftig nur unsigniert!

Die säkularste Partei Deutschlands hat sich neue Regeln gegeben um ihre Kirchenferne zu dokumentieren. Das Anhimmeln von Spitzenpolitikern soll künftig verboten sein, Verfahren vor der Schiedskommission sind nicht ausgeschlossen.

Schon am kommenden Wochenende, beim Europaparteitag der LINKEN in Hamburg, sollen die neuen Richtlinien greifen. Mit der Vergötterung der Ikone Sahra Wagenknecht hat es dann ein Ende. Auch dem Frontmann Gregor Gysi wird wohl ein Zacken aus der Krone fallen – nach seinen Reden ist nur verhaltener Applaus gestattet.

Bis zuletzt hat der als Halbgott verehrte Oskar Lafontaine gegen die strengen Richtlinien gekämpft – vergebens. Die Ostlandesverbände, die außer in Thüringen, nichts mit Religionen am Hut haben, setzten ihre Mehrheit geschickt ein.

Die neuen Regeln sind hart: keine Autogramme mehr, Bücher dürfen nicht signiert werden, Applaus ist nur bis 40 db gestattet, Blumen und Geschenke dürfen nicht übergeben werden, die bisher üblichen Pulks oder gar Mobs im Umfeld von Promis sind verboten. Auch Jubel ist generell unerwünscht!

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Jetzt reicht es aber: Wagenknecht für höhere Löhne

sahra bei lanz

Sahra Wagenknecht bei Lanz

Wo soll das hinführen? Die Frontfrau der LINKEN, Sahra Wagenknecht, fordert in Talkshows höhere Löhne für Geringverdienende und stößt dabei auf Widerspruch bei einfach strukturierten Moderatoren und Journalisten.

„Reicht es der Frau denn nicht, dass immer mehr Menschen aus Niedriglohnländern zu uns strömen und abkassieren wollen, müssen wir denn die ganze Welt dürchfüttern?“, soll Markus Lanz nach eine Talkshow in der Schminke rumgeätzt haben.

Diese Gleichmacherei sei eine Unsitte, meinte der schlichte Moderator noch, es würde immer ein Oben und Unten geben, das sei schon immer so gewesen und wird auch immer so sein. Pasta!