Putin will mit Russland in die NATO

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wladimir Putin will mit Russland in die NATO. Das teile jetzt sein Sprecher Dmitri Peskow mit. Der Präsident sei ein friedliebender Mensch und genau diese Rolle könne er in der NATO sehr gut ausleben.

Auch sei nicht ausgeschlossen, dass Russland in den nächsten Jahren die Aufnahme in die Europäische Union anstreben wird. Putin imponiere die Stärke des Euros, so sein Sprecher.

Dass diese Kehrwende in der russischen Außenpolitik auf den Boykott der russischen Wirtschaft zurückzuführen sei, wurde verneint. Wladimir Putin wolle allerdings, angesichts der bedrohlichen Lage in der Welt, seinen Betrag zu den Friedensbemühungen der Staaten leisten.

Friedensnobelpreisträger Obama, der gerade an einem neuen langfristigen Krieg im Nahen Osten bastelt, stünde dem russischen Kurswechsel offen gegenüber, heißt es aus dem Oral Office.

Geht es dem IS jetzt endlich an den Kragen?

Deutsche Rüstungskonzerne wollen den IS verklagen, wegen unrechtmäßiger Nutzung deutscher Waffen.

Deutsche Rüstungskonzerne wollen den IS verklagen, wegen unrechtmäßiger Nutzung deutscher Waffen.

Die deutschen Waffenhersteller EADS, Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann, Thyssen-Krupp und Diehl Defence haben sich zusammengeschlossen und wollen mit Hilfe der Bundesregierung den IS vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag verklagen. Der Vorwurf: der IS nutzt lizenzwidrig Waffen, die nicht an ihn geliefert wurden, für kriegerische Zwecke.

Kenner der komplizierten Rechtsmaterie warnen allerdings vor diesem Schritt. Ein ehemaliger Richter ist überzeugt, dass „der Schuss leicht nach hinten los gehen kann“. Die Bundesregierung habe sehr wahrscheinlich dem Export aller deutschen Waffen zugestimmt, mit denen der IS jetzt den Nahen Osten an den Rand des Wahnsinns treibt. Nach dem Verursacherprinzip könnte das Gericht den Lizenzverstoß als nebensächlich, den Export von Waffen in unsichere Staaten aber als ursächlich ansehen.

Angela Merkel hat die Bundestagsrepräsentanten der Waffenhersteller zu einer Konsultation einbestellt. Aus dem Kanzleramt verlautet ihre Bemerkung: „Den Knallköppen werde ich das schon ausreden, bevor der Internationale Gerichtshof uns am Wickel hat.“

US-Armee sucht tausende Jungfrauen

Falsches Gerücht: nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten.

Falsches Gerücht: nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten.

Mit dem Angebot, schon zu Lebzeiten 72, also reichlich, Jungfrauen (Houris) zu besitzen, will die US-Armee jetzt an die Kämpfer des IS (Islamischer Staat) herantreten.

Zwar ist die Belohnung im Koran nicht explizit erwähnt, doch in der Gegenwart dient das Gerücht als Motivation dafür, im Kampf für den Islam zu sterben. Besonders für Selbstmordattentäter ist das in der Regel der Hauptgrund für ihre Tat.

So einfach wie sich die Militärstrategen das vorstellen, ist es aber nicht. Selbst im prüden Amerika ist es unmöglich, die nötige Menge an Jungfrauen aufzutreiben. Und erste Tests haben ergeben, dass nicht alle IS-Kämpfer auf Jungfrauen abfahren.

Mit einer Propagandalist will man nun die IS-Kämpfer verwirren. Führende islamische Geistliche klären die Kämpfer darüber auf, dass im Paradies nicht 72 Jungfrauen, sondern 72jährige Jungfrauen warten. Das soll die IS-Kämpfer motivieren, jetzt und im Diesseits zuzugreifen.

Katholische Kirche will wieder Waffen segnen

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Krieg, Waffen und Soldaten sind wieder in, das hat auch die katholische Kirche erkannt. Seit vielen Jahren hatte sie darauf verzichtet Waffen zu segnen, doch diese religiöse Handlung scheint derzeit wieder eine Renaissance zu erfahren. Die Vorstände der großen deutschen Waffenproduzenten haben sich mit der Bitte an die katholische Kirche gewandt, die zum Export anstehenden Waffen in Anwesenheit der Käufer zu segnen. Man verspricht sich davon eine „Wertsteigerung“ der Kriegsgeräte.

Eine Arbeitsgruppe der christlichen Kirchen, der Waffenproduzenten und der islamischen Verbände Deutschlands haben vereinbart, dass alle gesegneten Waffen künftig ein Gütesiegel erhalten. Der Soldat kann dann gleich erkennen, dass das Gerät unbesorgt eingesetzt werden darf. Das Siegel (siehe Abbildung) gibt es in verschiedenen Größen, es ist schuss- und feuerfest. Es wird in 24 verschiedenen Sprachen und vielen Schriften hergestellt. Die Panzerschmiede Rheinmetall hat einige Muster bereits in einem Kampfeinsatz in Syrien testen lassen.

Joachim Gauck, Ex-Pfarrer und jetzt militanter Bundespräsident, sagte dazu: „Meiner Kirche ist diese Form des Segnens leider fremd. Ich werde eine Reform anregen. Es kann doch nicht sein, dass sich die evangelische Kirche durch Verzicht auf diesen Ritus selbst ausschließt.“

Doch keine Waffen für die PKK – von der Leyen will Frauenarmee

Von_der_Leyen CC-BY-SA-3.0-de

Ursula von der Leyen setzt den Glauben als Waffe ein
Foto: CDU CC-BY-SA-3.0-de

In der Bundesregierung geht es drunter und drüber. Erst soll es humanitäre Hilfe für die Jesiden geben, dann Waffen für die Kurden und die neueste Idee sind kurdische Frauenarmeen. Auf diese wirkungsvolle Idee kam Verteidigungsministerin von der Leyen nach Gesprächen mit islamischen Religionswissenschaftlern. Das künftige Motto lautet: „Horror gegen Horror!“

Denn die IS-Kämpfer fürchten nichts mehr, als von einer Frau getötet zu werden. Das hat nach ihren religiösen Vorstellungen nämlich zur Folge, dass sie nicht in den Himmel dürfen. Erste Erfahrungen hat der kurdische Widerstand bereits mit Frauenkommandos gegen IS gemacht. Sobald der erste IS-Kämpfer von der Kugel einer Frau getroffen wurde, gaben die anderen unverzüglich Fersengeld und rannten um ihr himmlisches Glück davon.

Die neue Taktik ist allerdings sehr gemein! Erstmals wird der Glaube des Gegners hemmungslos für die eigene Kriegslist eingesetzt. Nicht auszumalen was der Welt bevorsteht, wenn das Schule macht.

Bundespräsident Gauck, das militante Gewissen der Nation, kritisiert von der Leyen: „Diese Maßnahme ist schrecklich. Sie benutzt den Glauben als Waffe. Von einer christlichen Politikerin hätte ich diese Distanzlosigkeit nie erwartet.“

Obama sieht ISIS als Konkurrenz – Waffenlieferungen angekündigt

Macheten- oder Pistolenlieferung - Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Macheten- oder Pistolenlieferung – Obama steht vor einer schwierigen Entscheidung

Die brutale islamistische Terrororganisation ISIS ist dabei, der US-Armee den Rang als brutalste Armee abzunehmen. Und das, obwohl sie die erste Truppe ist, die maßgeblich ohne amerikanische Unterstützung mordet. Das kann Obama nicht länger hinnehmen.

Der Friedensnobelpreisträger steht allerdings vor einer schweren Entscheidung. Soll er dem Drängen der Messer- und Machetenhersteller oder der Handfeuerwaffenindustrie nachgeben. Beide Lieferanten haben gute Argumente vorgetragen um ins Geschäft zu kommen. Weil die marodierenden ISIS-Truppen ihren Terror bislang vorzugsweise mit Macheten ausübten, setzen die amerikanischen Messerhersteller auf die Kontinuität der Waffen.

Die Handfeuerwaffenindustrie bezeichnet das Abschlachten von Menschen mit Macheten dagegen als nicht zeitgemäß und äußerst brutal. „Dafür gibt es keine gesellschaftliche Akzeptanz in Amerika“, heißt es, „saubere Schüsse ins Genick sind in aller Welt üblich und wesentlich humaner.“

Obama tendiert zu den Handfeuerwaffen, weil davon die Waffenindustrie mittelfristig stärker profitiert. Außerdem würde der brutale Ruf der ISIS deutlich gemindert. Die amerikanischen Geheimdienste sind aufgefordert verstärkt auf erstarkende neue Terrorgruppen zu achten, damit zeitnah die Ausrüstung mit amerikanischen Waffen geschehen kann.