Hartz 4: Katholische Bezieher sollen fasten

Hartz 4-Bezieher sollen künfig in Demut fasten und mit weniger Geld auskommen

Hartz 4-Bezieher sollen künfig in Demut fasten und mit weniger Geld auskommen

Die Bundesregierung legt ein neues Spar- und Sanktionsprogramm für Hartz 4-Bezieher auf. Wer katholisch ist, soll in der Fastenzeit weniger essen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Fastende in der sechswöchigen Fastenzeit etwa 20 % weniger Lebensmittel benötigen. Das sind rund 40 Euro pro Person. Um diesen Betrag soll  der Hartz 4-Regelsatz ab 2016 während der Fastenzeit gekürzt werden.

Die katholische Kirche hat ihre Zustimmung signalisiert, obwohl sie keinen eigenen wirtschaftlichen Vorteil für sich sieht. „Es ist ein Gebot der Nächstenliebe, dass man überschüssiges Geld teilt. In diesem Fall geht es an den Staat, der damit viel Gutes tun kann“, so heißt es in einer Verlautbarung aus dem Erzbistum Köln.

Auch aus den Soli-Kreisen der Hartz 4-Bezieher kommt Zustimmung: „Es ist an der Zeit, dass in unserer Gesellschaft wieder Demut Einzug hält. Schon immer waren es die Ärmsten, die der Gesellschaft ein erhabenes Vorbild gaben.“

Nach der neuen Bestattungsregelung für Hartz IV-Bezieher: NEU: Pflicht für Hartz IV- Empfänger – Bestattung in Gebrauchtsärgen gibt es nun einen weiteren Einschnitt in die Hartz IV-Regelsätze.

Bodo Ramelow so gut wie gewählt – Papstaudienz schon terminiert

In der Politik gelten harte Regeln.

In der Politik gelten harte Regeln.

Der Thüringer LINKEN-Politiker Bodo Ramelow wird nicht nur der erste linke Ministerpräsident, er ist auch der erste Spitzenpolitiker der LINKEN, der von Papst Franziskus in einer Privataudienz empfangen wird. Diesen Deal hatte Ramelow schon vor Monaten eingefädelt, wollte ihn aber nicht zu Wahlkampfzwecken nutzen.

Dem evangelisch gläubigen Ramelow geht es mehr um dem päpstlichen Segen für seine Politik. Der ist ihm sehr wichtig. Ramelow soll sich geäußert haben: „Was der da oben denkt, ist mir persönlich sehr wichtig! Gottgefallen sollte für alle Politiker eine Handlungsdirektive sein.“

So wie Ramelow denkt die gesamte Bundesregierung, deren Mitglieder unisono einer der beiden christlichen Kirchen angehören. Einige von ihnen sind kurz vor ihrer Berufung in die Regierung, nach Jahrzehnten religiöser Abstinenz, wieder in eine Kirche eingetreten.

Spötter meinen, dass es an einer Politikerweisheit liegt, die ab einer bestimmten Sprosse der Karriereleiter gilt: „Wenn du nicht glaubst, dann mußt du dran glauben!“

Papst Franziskus will Gauck exkommunizieren

Die Kirche droht schon bei geringeren Vergehen als der Kriegshetze mit der Exkommunikation, hier für das Entwenden von Büchern in der Päpstlichen Universität Salamanca

Die Kirche droht schon bei geringeren Vergehen als der Kriegshetze mit der Exkommunikation, hier für das Entwenden von Büchern in der Päpstlichen Universität Salamanca

Papst Franziskus scheint im Exkommunizierungsrausch zu sein. Der Mafia hat er erst vor wenigen Tagen die rote Karte gezeigt und die Verbrecher allesamt aus der Katholischen Kirche geworfen. Nun geht es den Kriegstreibern in aller Welt an den Kragen.

Noch-Bundespräsident Joachim Gauck steht ganz vorn auf seiner Liste. In seinem Rausch hat der Heilige Vater allerdings übersehen, dass Gauck evangelisch ist und somit nicht rausgeworfen werden kann – jedenfalls nicht aus der Katholischen Kirche.

Das sei ihm „scheißegal“ soll der Pontifex in lateinischer Sprache geflucht haben. Es gäbe nur eine Kirche meinte er ganz ihm Duktus seiner Vorgänger.

„Jesus ist schließlich auch nicht auf einem Panzer statt auf einem Esel in die ‚Heilige Stadt‘ eingezogen“, erinnert Franziskus und, „dieser Gauck kommt als Glaubensabtrünniger eh in die Hölle.“

Stacheldrahtverbot kommt – Katholische Kirche fordert Kinderschutz ein

Die Form des Stacheldrahtes ist der Katholischen KIrche ein Dorn im Auge

Die Form des Stacheldrahtes ist der Katholischen KIrche ein Dorn im Auge

Der Stacheldraht in seiner klassischen Form soll verboten werden. Das fordert jetzt die Katholische Kirche. Über Generationen habe der obszön geformte Draht Eltern den sonntäglichen Spaziergang schwer gemacht. Schon die Kleinsten haben im Kinderwagen die Form des Drahtes mit den Fingern nachgebildet. Kaum, dass sie sprechen konnten, stießen sie dazu oft das Wort „Fuck“ aus. Das sei obszön und nicht länger hinnehmbar.

Sprachwissenschaftler halten der Kirche entgegen, dass der gestreckte Finger in seiner verbalisierten Form „fuck yourself“ bedeute. Das sei zwar auf den ersten Blick ein Anglizismus, entspräche aber in seiner Bedeutung etwa dem Schwäbischen Gruß „Legg me am Arsch“. Nur weil Kinder, zwar unbewußt, die alte deutsche Sprache pflegen und dabei eine modernere Variante wählen, könne man nicht einfach den Stacheldraht verbieten.

Doch die katholischen Moralapostel lassen nicht locker. Insbesondere an die christlichen Bauern geht ihr Appell, den kinder- und jugendgefährdenden Stacheldraht durch eine unverfängliche Drahtvariante auszutauschen. Dabei werden die Kirchenvertreter sogar ganz konkret: der NATO-Draht sei so eine keusche Variante. Er sei zwar wesentlich schärfer, aber seine Form ließe sich nicht mit den Fingern nachbilden.

Exorzistenkongress: Säuglinge sollen gefälligst antworten

Teufelsaustreiber tagten in Polen

In Warschau trafen sich von Montag bis Mittwoch dieser Woche 220 katholischen Exorzisten, um über eine Verschärfung des Taufexorzismus zu konferieren. Mit „Wahrhaftigkeit und Realität“ war die Tagung überschrieben.

Taufe als Befreiung vom Teufel

Im Kathechismus der Katholischen Kirche (Abs. 1237/18) wird die „Taufe als Zeichen der Befreiung von der Sünde und deren Anstifter, dem Teufel“ bezeichnet. Der Taufende salbt den Täufling oder legt ihm Hand auf; danach widersagt der Täufling ausdrücklich dem Satan. Man spricht über den Täufling einen oder mehrere Exorzismen.

exorzismusDen führenden Exorzisten ist diese Zeremonie zu „unvollkommen“, die Taufe soll getrennt werde und zwar in ein Aufnahmeritual ohne Exorzismus und in den Teil der Sündenbefreiung, dem Exorzismus.

Während die Aufnahme in die Kirche innerhalb von 14 Tagen nach der Geburt stattfinden soll, wollen die katholischen Teufelsaustreiber die „Sündenbefreiung“ hinausschieben, bis die Kleinkinder antworten können.

Die Kleinen sollen auf die Frage des Taufende: „Widersagst Du dem Teufel?“, mit einem klaren, deutlichen und überzeugenden: „Ja, ich widersage!“ antworten. Im Falle der Antwortverweigerung sollen alle Stufen des sechsteiligen Exorzismus zum Tragen kommen. Jean-Baptiste Bashobora, Teufelsaustreiber aus Uganda, der mit seinen dämonischen Vorträgen ganze Stadien füllt dazu: „Wir müssen früh anfangen, damit die Dämonen in unserer Kirche gar nicht erst Fuß fassen!“

Deutscher Freidenkerverband greift Kamps hart an

Berlin 7. Jan. 2014

Deutscher Freidenkerverband greift Kamps hart an

Brotbekreuzigung verstößt gegen die Religionsfreiheit

Die Bäckereikette Kamps muss derzeit harte Kritik des Deutschen Freidenkerverbandes einstecken. Die Religionsfreien nehmen Anstoß daran, dass seit kurzem in den Bäckereien der Kette Brotlaibe vor dem Backen bekreuzigt werden und in den Verkaufsstellen vor dem Zerschneiden in den Schneidemaschinen.

Brot_mit_Kreuz

Aus dem „Kreuzberger Lümmel“ wurde „Messias“

Aufgefallen war das, als ein Berliner Freidenker, wie seit Jahren, ein Brot bei Kamps kaufen wollte. Merkwürdig fand er schon, dass „sein“ Brot, ausweislich eines Schildes am Brotregal,  einen neuen Namen hatte. Statt, wie seit Jahren, „Kreuzberger Lümmel“, hieß das Brot nun „Messias“. Doch als die Verkäuferin das gewünschte Brot nahm und es mit einem Messer bekreuzigte bevor sie es in die Schneidemaschine legte, war der Toleranzpegel des religionsfreien Käufers überschritten.

Ob er nicht ein Brot ohne die alberne, abergläubische Zeremonie haben könne fragte er. Doch die Verkäuferin blieb stur, sie verwies auf eine aktuelle Dienstanweisung, die sie vor einigen Tagen von ihrem Gebietsleiter erhalten habe. Darin wurde sogar begründet, warum die Zeremonie ab sofort zur Verkaufsstrategie von Kamps gehört. Marktforscher haben im Auftrag der Kamps-Bäckereikette nach Möglichkeiten gesucht, die Umsätze deutlich anzuheben. Dabei wurden auch die Verkaufspraktiken der Konkurrenten untersucht. Im Focus standen dabei Bäckereihandwerksbetriebe in ländlich konservativen Gebieten Deutschlands. Den Forschern sei aufgefallen, dass in Bäckereien mit eigenen Backstuben die Bekreuzigungszeremonien vor dem Backen und vor dem Zerschneiden ein Jahrzehntelanger Brauch sind und die Kundschaft genau wegen dieser „gesegneten“ Brote dort und nicht in Filialbetrieben von Kamps kauft.

Das will der Deutsche Freidenkerverband nicht akzeptieren: „Profitmaximierung auf Kosten der Religionsfreiheit werden wir nicht dulden!“, heißt es in einer Presseerklärung des Verbandes.

GladBlog hat bei der Katholischen Kirche von Berlin angefragt, ob die Kampschen Brotbekreuzigungen auf kirchliches Einverständnis stoßen. Dompropst Alphons Niedermayer erklärte dazu: „Das Brot ist die Gabe Gottes, um welches wir täglich im Vaterunser beten. Der Heiland hat es hoch geehrt, indem er es zur sakramentalen Gestalt seines heiligsten Leibes erkoren hat. Deswegen ehrt es auch der Mensch vor allen anderen irdischen Gaben des Herrn und bekreuzt das Hausbrot, ehe er es anschneidet, fromm im Namen des Dreieinigen Gottes. Darum ist besonders das Hausbrot etwas Ehrwürdiges, Heiliges. Man hüte demnach das Brot sorglich, daß es nicht verunehrt werde, schneide es gleich, lege es gebührlich, daß der Segen Gottes nicht weiche und der Teufel nicht Macht bekomme, seinen Frevel daran zu üben, und achte sogar der Krümmel und Brösel, daß sie nicht in den Kehricht geraten, sondern edleren Tieren, nicht aber Schweinen, gefüttert werden. Die Brösel kann man auch ins Feuer werfen für die armen Seelen. Schneide das Brot gleich, so wirst reich! Wer beim Anschneiden eines Laibes keinen gleichen Schnitt zu Stande bringt, der hat an dem Tage schon gelogen.“

Nach dieser überzeugenden Begründung von kompetenter Seite hat auch GladBlog keinen Zweifel mehr daran, dass Kamps auf dem richtigen Weg ist.