Wallraff bestätigt Waterboarding an Tsipras

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding<br>CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Alexis Tsipras vor dem Waterboarding
CC BY-SA 3.0 || FrangiscoDer ||

Heute, wenige Stunden nach dem nächtlichen Griechenlandgipfel, meldet sich Günter Wallraff zu Wort und bestätigt das stundenlange Waterboarding an Alexis Tsipras. „Keineswegs“, so der 73jährige Enthüllungsjournalist, „handelte es sich um ein mentales Waterboarding. Ich habe selbst das Eiswasser an Frau Merkel weitergereicht, mit dem sie den griechischen Premier fortlaufend quälte!“

In den frühen Morgenstunden hatte schon Syriza von Waterboarding in Brüssel gesprochen, was von allen Beteiligten strikt zurückgewiesen wurde.

Wallraff, der nach eigenen Angaben seit drei Monaten bei allen Verhandlungen anwesend war, will erst nach Ende seiner „Mission“ Fotos und Videos (auch vom Waterboarding) veröffentlichen. In welcher Rolle es ihm diesmal gelungen ist, in die unmittelbare Nähe von Übeltätern zu gelangen, ließ Wallraff offen. „Die Institutionen sind zu allem fähig, ich mache weiter bis zum bitteren Ende.“

Konfliktscheu ist Wallraff jedenfalls nicht. Am 10. Mai 1974 kettete sich Wallraff an einer Laterne auf dem Syntagma-Platz in Athen an und verteilte Flugblätter, die das Terrorregime der griechischen Militärdiktatur kritisierten. Nach seiner Verurteilung zu 14 Monaten Einzelhaft kam er in das Gefängnis in Korydallos. Anschließend schrieb er das Buch „Unser Faschismus nebenan. Griechenland gestern – ein Lehrstück für morgen.“

Welche Strafe Wallraff für seinen neuen Coup zu erwarten hat ist noch nicht bekannt. Gleich nach Wallraffs Äußerungen gaben sich, nach Angaben eines Mitarbeiters, mehrere Verleger die Klinke in die Hand. Für sein nächstes Buch liegen angeblich schon jetzt mehrere Tausend Bestellungen vor.

USA bereiten Gefangenenaustausch vor – Glienicker Brücke wieder im Gespräch


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Die Glienicker Brücke in Berlin könnte wieder zum Schauplatz eines spektakulären Gefangenenaustausches werden

Die Glienicker Brücke in Berlin könnte wieder zum Schauplatz eines spektakulären Gefangenenaustausches werden

Die Glienicker Brücke, am 11. Februar 1986 zuletzt durch einen spektakulären Gefangenenaustausch in aller Munde, erlebt wahrscheinlich eine politische Renaissance. Die amerikanische Regierung bereitet hinter den Kulissen einen Austausch der in den letzten Tagen enttarnten beiden Spione vor, die den Deutschen Bundestag für die USA ausspähten.

Die Bundesregierung hat die Latte allerdings sehr hoch angelegt. Sowohl für den, in der Londoner Botschaft von Ecuador befindlichen, Whistleblower Julian Assange, als auch für den im Moskauer Asyl befindlichen Edward Snowden, verlangt sie uneingeschränkte Freiheitsrechte und die Aufgabe jedweder amerikanischen Verfolgung der beiden. Angela Merkel: „Wenn Obama es ernst meint mit unserer Freundschaft, dann ist dies der richtige Weg.“

Beobachter bezweifeln, dass die Glienicker Brücke der richtige Ort für die Übergabe der beiden deutschen Spione an die Amerikaner ist. Hochrangige Diplomaten ziehen eher den Personentransfer auf hoher See vor. Außerdem äußern sie die Befürchtung, dass Obama sich nicht an Zusagen hält und Assange, sowie Snowden zeitnahe liquidieren läßt.

Erdogan will Deutsche mit Anti-Döner-Tag strafen


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Erdogan hofft, dass viele seiner Landsleute beim Anti-Döner-Tag mitmachen

Erdogan hofft, dass viele seiner Landsleute beim Anti-Döner-Tag mitmachen

Der türkische Ministerpräsident, gegen den gestern fast 100.000 Menschen demonstrierten, rächt sich am 1. Juni. Am nächsten Sonntag sollen seine Landsleute in Deutschland keinen Döner verkaufen. Erdogan ist sich sicher, dass die meisten Dönerverkäufer zu seinen Anhängern zählen. Mit diesem Coup will er Deutschland in eine kulinarische Krise stürzen.

Kaum, dass er seinen Boykott-Aufruf bekannt gemacht hatte, jubelten seine Anhänger ihm zu und forderten weitere Strafmaßnahmen gegen Deutschland. Aber es gibt auch Ablehnung. Die LINKEN-MdB Sevim Dagdelen höhnte etwa: „Der Dönerentzug ist für viele Menschen zwar hart, doch ich selbst werden ab dem 1. Juni für einen Monat zurückschlagen und täglich eine Currywurst essen.“

Kanzlerin Merkel appellierte an ihren Amtskollegen den Döner-Boykott zurückzunehmen: „Mit diesem Boykott-Aufruf überzieht Herr Erdogan völlig. Für die Folgen seines Handelns muss Herr Erdogan selbst einstehen. Der Versuch, die deutsche Gesellschaft durch Döner-Entzug zu destabilisieren wird scheitern!“

Friedrich von Münchhausen in der Ukraine gesehen

Jetzt soll Münchhausen die deutsche Desinformationsstrategie in der Ukraine unterstützen

Jetzt soll Münchhausen die deutsche Desinformationsstrategie in der Ukraine unterstützen

In der Ukraine tummeln sich derzeit illustre Gestalten. Internationale Geheimdienste schickten ihre besten Leute. Die Russen sind mit Undercover-Spezialeinheiten dabei, die USA schicken über Privatfirmen bezahlte Söldner in das Land, merkwürdige Figuren auf allen Seiten heizen das Klima an.

Und nun auch noch das: Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen, bei uns besser als der „Lügenbaron Münchhausen“ bekannt, mischt nun offensichtlich auch noch mit. In der Regel reist der Mann ja auf Kanonenkugeln an, deshalb war es wohl eine deutsche Rakete, die in der Nähe von Kiew einschlug und Münchhausen absetzte.

Über seinen Auftrag gibt es keine Diskussionen. Der Baron liebt es Geschichten zu erzählen und hält es dabei nicht immer so ganz mit der Wahrheit. Mit dieser Mission ist er in der Ukraine am richtigen Platz. Angela Merkel soll ihn persönlich beauftragt haben.

Falsch ausgedrückt – Merkel will Pressekonferenz wiederholen

Opfer der Merkelschen Adjektivsteigerung

Opfer der Merkelschen Adjektivsteigerung

Angela Merkel, unser aller Kanzlerin, ist ein Mann, sorry, eine Frau der klaren Worte. Selten redet sie um den heißen Brei herum. Auch jetzt, in Zeiten der Edathy-Affäre, ist das so. Allerdings hat sie sich in einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen in der Wortwahl völlig vergriffen.

Gegen den Strich gingen ihr Schlagzeilen wie etwa auf Spiegel-Online: „Edathy-Affäre: Merkel spricht Gabriel volles Vertrauen aus“. Merkel dazu: „Im Eifer des Gefechtes habe ich mich wohl etwas zurückhaltend geäußert. Selbstverständlich wollte ich bekannt geben, dass Herr Gabriel mein „vollstes Vertrauen“ hat und nicht nur mein „volles Vertrauen“.

Die Kanzlerin ist nun an die Bundespressekonferenz herangetreten und hat um eine Wiederholung der Pressekonferenz gebeten um diesen Satz klarzustellen.

Sprachliebhaber raufen sich wieder mal die Haare, ein Journalist: „Ein Adjektiv wie „voll“ kann nicht gesteigert werden, auch nicht von der Bundeskanzlerin!“

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NSA gibt Entwarnung: den gigantischen Datenklau gab es nicht

Deutsche Internetnutzer können wieder von der Palme kommen. Der angebliche Diebstahl von 16,5 Mio. Passwörtern hat überhaupt nicht stattgefunden. Das BSI steht nun da wie ein begossener Pudel.

Das beliebteste Kennwort der Deutschen

Das beliebteste Kennwort der Deutschen

Seit Dezember 2013 liegt dem BKA Datenmaterial vor, dass angeblich die Mailadressen und die dazu gehörenden Kennwörter von 16,5 Mio. Personen enthält. Über das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) wurde der angebliche Skandal jetzt bekannt gemacht. Warum die Internetgemeinde erst jetzt informiert wurde und nicht schon im Dezember, fragten sich nicht wenige.

Erstauswertung bei NSA lohnte sich

Angela Merkel gab nun bekannt: „Unsere Behörden haben die Daten zunächst, wie in solchen Fällen üblich, an die NSA zur Erstauswertung weitergegeben. Bei 16,5 Mio. Adressen brauchte auch die NSA einige Zeit. Doch jetzt kommt von unseren Freunden die Entwarnung. Die Daten sind gefälscht. Der Datenabgleich mit den gespeicherten NSA-Daten ergab keine Übereinstimmung. Deutschland kann aufatmen!“

Da bleibt selbst hartgesottenen Datenschützern die Spucke weg, denn diese Kooperation zwischen BKA und NSA wurde bisher nicht für möglich gehalten. „Es habe sich aber gezeigt,“ so in einer Stellungnahme des Bundesdatenschutzbeauftragten, „dass Angela Merkel richtig taktiert habe und nicht alle Brücken zu Obama zerstörte.“

Weder BKA nich BSI sind zu einer Stellungnahme bereit. Die BSI-Webseite, auf der möglicherweise Betroffene ihre Mailadressen überprüfen konnten, wurde klammheimlich abgeschaltet.

Deutschland kann nun wieder durchatmen!

Renten sollen an Abgeordnetenbezüge gekoppelt werden

Geheime Zusatzvereinbarung zum Koalitionsvertrag aufgetaucht

Merkel und Gabriel sind immer wieder für Überraschungen gut. Erst jetzt sickerte aus Abgeordnetenkreisen durch, dass es eine geheime Anlage zum Koalitionsvertrag gibt. GladBlog liegt die 25-Seiten-Vereinbarung inzwischen vor. Wir werden sukzessiv über die wesentlichen Inhalte berichten.

geldscheine

Rentner schwimmen bald im Geld

Beim ersten Durchblättern traf uns fast der Schlag – Merkel und Gabriel vereinbarten, dass die Renten künftig an die Abgeordnetendiäten gekoppelt werden sollen. Das kann zweierlei Auswirkungen haben; der Vertrag macht dazu aber keine Präferenz deutlich.

Es kann sein, dass die Rente in einem Jahr um 1,2 % steigt, das hätte zur Folge, dass auch die Abgeordnetenbezüge nur um 1,2 % steigen würden.

Der andere Fall wäre evtl. der finanzielle Gau: Steigen die Abgeordnetendiäten so rasant wie bisher, dann würden bei üblichen 3 -5 % auch die Renten sprunghaft steigen.

Rentenexperte Eberhart Fuchs sieht aber keine Probleme: „Eine Rentenerhöhung von 5 % per anno würde zu einer deutlichen Verbesserung der Binnennachfrage führen, das gibt neue Jobs und die Rentenkasse wird wieder voller!“

GladBlog teilt diese Einschätzung, ist sich aber sicher, dass dieses Geheimpapier nie umgesetzt wird.

3-D-Drucker mit DNA-Kartuschen spuckt Kinder aus

Kleine Merkels aus Versehen

Die Entwicklung der Drucktechniken ist längst nicht zu Ende. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein US-Unternehmen im Auftrag der NASA an einem 3-D-Drucker für Speisen arbeitet. Pizza kann er schon – soweit so gut.

raute

Merkelraute

Doch tätsächlich sind die Druckspezialisten schon viel weiter. Wie jetzt aus dem Umfeld des Deutschen Ethikrates bekannt wurde beschäftigt sich das Gremium auf Antrag einer deutschen Forschungstochter von Hewlett-Packard mit den ethischen Bedingungen des Drucks von Menschen. Auf einem Testgerät sei es gelungen, mit Hilfe von DNA-Patronen Kleinkinder auszudrucken. Optional sind Jungen und Mädchen möglich, aber auch bestimmte Personen sind klonbar, also die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen.

 

Merkel aus Versehen

Zweifel an der Legitimität ihres Tuns kamen den Forschern, als ein Testgerät über Nacht drei Säuglinge ausspuckte, die unzweifelhaft die Gesichtszüge der Kanzlerin trugen und auch ihre kleinen Hände ein herzförmiges Zeichen gaben.