Mossad-Seminare für heiße Krieger

Das war doch klar, hinter allem steckt der Mossad. Friedensaktivisten sind Nazis und Antisemiten.

Das war doch klar, hinter allem steckt der Mossad. Friedensaktivisten sind Nazis und Antisemiten.

Alle Welt wundert sich über die konzertierten Aktionen deutscher Kriegstreiber. Jetzt wurde bekannt, was viele längst geahnt haben: die Schreiberlinge der TAZ, des Tagesspiegel, Welt und andere Produzenten von Billigartikeln, sowie Exponenten des fds (der LINKEN), des BAK Shalom (der LINKEN) und weitere antideutsche Hetzer, wurden gezielt vernetzt – vom Mossad.

Begonnen hatte alles im Sommer 2014. Da wurde von diesem Personenkreis jeder, der sich für ein Ende des Krieges in Gaza einsetzte, konzertiert zum Antisemiten und manchmal auch zum Holocaustleugner abgestempelt.

Jetzt, im Winter 2014, passiert das Gleiche mit den Teilnehmern der Friedensdemos des sogenannten Friedenswinters. Sie sind jetzt Nazis, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und natürlich, das darf wieder nicht fehlen: homophob!

Die Vernetzung und Planung von Diffamierungskampagnen erfolgt geheimdienstmäßig. Gerüchten zufolge spielt ein Produzenten von Billigartikeln aus dem Ruhrgebiet eine tragende Rolle. Er soll beim letzten Seminar referiert haben: „Warum ich als Kriegsdienstverweigerer für die Massenvernichtung bin und Gauck wählen würde!“

Heiße Krieger eben!

Anfrage: Wo wohnen die Nazis?

Mit solchen Schilder wird in Dortmund bald auf Nazi-Wohnungen hingewiesen.

Mit solchen Schildern wird in Dortmund bald auf Nazi-Wohnungen hingewiesen.

Die öffentliche Empörung ist groß. Neue Nazis haben im Dortmunder Stadtrat angefragt wo denn die Juden in Dortmund wohnen. Den Nazis geht es um „einen angemessenen Umgang mit allen Religionen“, so die Antragsteller.

Die Aufregung darüber hat jetzt die Dortmunder Antifa-Gruppen auf den Plan gerufen. Sie haben ein Auskunftersuchen nach dem Informationsfreiheitsgesetz an den Dortmunder Staatsschutz gerichtet. Sie wollen wissen, wo in Dortmund die Nazis wohnen.

In dem Ersuchen heißt es: „Es ist nicht auszuschließen, dass es Menschen gibt, die die Anfrage der Partei „Die Rechte“ in den falschen Hals bekommen haben. Es wäre doch fatal, wenn Rechte, die sich um das Wohlergehen der in Dortmund lebenden Juden bemühen, versehentlich zur Zielscheibe und Opfer von Gewalttaten werden.“

„Wenn wir wissen wo die wohnen, können wir besser auf sie aufpassen“, heißt es aus Antifa-Kreisen.

 

Hooligans stürmen die Volkshochschulen

Nazis wollen endlich die Witze über sie verstehen und besuchen jetzt VHS-Kurse.

Nazis wollen endlich die Witze über sie verstehen und besuchen jetzt VHS-Kurse.

Norbert K., Volkshoch-schulleiter in einem kleinen Ort im Sauerland, staunte nicht schlecht als er morgens das Anmeldebüro betrat. Vor ihm standen vier schwarz gekleidete Typen mit tumbem Gesichtsausdruck. Sie wollen in ein Politikseminar, sagten sie. Einer von ihnen meinte, dass er endlich wissen wolle, warum viele Menschen ihn so blöd wegen des Tattoos „Jedem das Seine!“ anglotzen, das er auf seiner Stirn hat.

Im Beratungsgespräch wurde deutlich, dass die Hooligans – wie sie sich selbst nannten – auch die meisten Witze nicht verstehen, die über sie gerissen werden. „Kürzlich vor ich in der Bahn“, sagte Robert K., Nazi aus dem Sauerland, „da fragte einer seinen Nachbarn: Warum können Nazis nicht Discjockey werden? Die Antwort war: Weil sie den Unterschied zwischen 33 und 45 nicht kennen.“ Der Nazi weiter: „Die zwei haben gelacht und ich weiß nicht warum.“

Die VHS will jetzt für diese Zielgruppe den passenden Kurs anbieten. „Anti-Nazi-Witze für Dummys“ soll der neue Kurs heißen.