Papst zufrieden: Erzbischof mit Mühlstein im Meer ertränkt

Mit Hilfe dieses Mühlsteines wurde Erzbischof Jozef Wesolowski im Mittelmeer ertränkt.

Mit Hilfe dieses Mühlsteines wurde Erzbischof Jozef Wesolowski im Mittelmeer ertränkt.

Mit dem Wasser als Hilfsmittel haben es die Katholiken: sie besprengen sich mit Weihwasser, folterten vermeintliche Hexen damit und jetzt fand sogar ein Erzbischof darin seinen „verdienten“ Tod. Der im Vatikan lebende polnische Erzbischof Jozef Wesolowski (66), der des vielfachen Kindesmissbrauchs angeklagt ist, wurde jetzt mit einem Mühlstein am Hals aus dem Mittelmeer gezogen. Gefunden wurde er nur, weil einer der Vollstrecker „gesungen“ hatte.

Wie kam es zu diesem Ereignis? Papst Franziskus hatte den Erzbischof in Arrest genommen, als ihm bekannt wurde, dass „sein Bruder Jozef“ sich in der Dominikanischen Republik an einigen Kindern vergangen hat. Um starke Sprüche nicht verlegen, bemühte Franziskus die Bibel und sagte: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.“

Kritiker werfen den Henkern nun vor, vorschnell gehandelt zu haben, denn in dem Bibelzitat stehe ja die Einschränkung „die an mich glauben“ und das hätten die vom Erzbischof missbrauchten Kleinen nachweislich nicht getan. Die missbrauchten Kinder waren nämlich keine Christenkinder, sondern gehörten ausnahmslos einer anderen Religion an.

Papst an der Klagemauer: versteckter Zettel megapeinlich


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Papst Franziskus warnt: "Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!"

Papst Franziskus warnt: „Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!“

Papst Franziskus scheint fertig mit den Nerven zu sein. Bei seinem Besuch auf dem Tempelberg in Israel hatte er einen Zettel in die Klagemauer gesteckt. Der Vatikan ließ verlautbaren, dass darauf das Vaterunser in spanischer Sprache stünde.Diese Angaben hielten zweifelnde Journalisten gleich für ziemlich dösig. Als wenn der Papst keine anderen Sorgen hätte! Und so kam es auch, dass der Zettel nachts entwendet wurde und nun als Kopie durch das Internet kursiert.

Tatsächlich steht auf dem Zettel ein Liebesgedicht in lateinischer Sprache. Unklar ist, ob die Ode mit der Überschrift „carpe diem“ an Gott oder an einen Menschen gerichtet ist. Das vor Selbstmitleid triefende Gedicht endet mit dem Satz: „Genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!“

Schon stürzen sich Heerscharen von Analytikern auf den Text um herauszufinden, was der Pontifex uns (oder Gott) damit sagen wollte. Einig sind sich jedenfalls alle dahingehend, dass Franziskus von Zukunftsängsten geplagt wird. Einen solchen Einblick in sein Seelenleben hat in der langen Geschichte der Katholischen Kirche noch nie ein Papst geboten.

Katholische Kirche zieht den Krisenjoker

Egal was es kostet, Hauptsache zwei Heilige mehr.

Egal was es kostet, Hauptsache zwei Heilige mehr.

Was ist nur mit der Kirche los? Jetzt werden schon Päpste heilig gesprochen, die vor gerade mal neun Jahren „über den Jordan“ gegangen sind. Und dann noch zwei auf einen Streich! Und dann noch heilig gesprochen durch zwei lebende Päpste!

Der Superlativ war gestern! Es geht bei Kirchens noch eine Nummer besser: Hyperlativ!

Über Sinn und Unsinn des Heiligenkultes wird an anderer Stelle schon viel gesagt. Hier mag ein Hinweis auf die Kosten für die Kirche reichen. Allein 1997 wurden etwa 1.500 Selig- und Heiligsprechungsverfahren bearbeitet. Für jedes einzelne Verfahren fielen Kosten von etwa 250.000 Euro an. In der Summe sind das in dem Jahr: 375 Mio. Euro.

Was hätte man mit diesem Geld sinnvolles tun können? Laut WFP kostet es nur 20 Cent am Tag, ein Kind mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen, die es braucht um gesund aufzuwachsen. Man könnte also 5,1 Mio. Kinder ein Jahr lang am Leben erhalten! Und weil sich die Seligsprechungsprozeduren jährlich wiederholen, könnte man 5,1 Mio. Menschenleben retten – für immer.

Doch die Kirche setzt mal wieder auf den kurzfristigen Propagandaerfolg um sich aus dem Bedeutungsverlust zu retten. Da kann der neue Papst noch soviel mit dem R4 durch die Gegend fahren!