Immer mehr Abgeordnete steigen aus und werden arbeitslos

Immer mehr ehemalige Abgeordnete fragen, was sie nun tun sollen

Immer mehr ehemalige Abgeordnete fragen, was sie nun tun sollen

Sie haben die Behauptung, dass Abgeordnete in der freien Wirtschaft mehr verdienen als im Parlament, geglaubt und sind nun arbeitslos. Viele Politiker machten Schluß und stehen nun auf der Straße. Dass Hartz 4 so Scheiße sein kann, war ihnen vorher nicht bewußt.

Der Headhunter Guido P. (58, Name der Redaktion bekannt) dazu: „Viele der Politaussteiger wissen gar nicht was auf sie zukommt, wenn sie ihren ersten Job nach Jahrzehnten antreten. Ihre Aufgaben sind jetzt fremdbestimmt und die 40-Stunden-Woche zu vorgegebenen Zeiten ist Pflicht. Doch die meisten leiden unter psychischen Problemen, weil sie nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen und zu „Mauerblümchen“ degeneriert sind. Viele von ihnen stehen nach Ablauf der Probezeit vor dem Nichts und müssen von ALG II leben.“

Das hat auch die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mitbekommen. Schon vor Jahren hat sie mit ihrer TatKraft-Tour begonnen. Jährlich macht sie fünf eintägige Praktika in verschiedenen Berufen, konnte sich bisher aber nicht auf ein Berufsziel festlegen. Dabei tut eine umfassende Information gerade bei ihr not, denn schon vor ihrem Einstieg in die Politik war sie als Unternehmensberaterin gescheitert.

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

„Alle in einen Sack stecken und draufhauen, Du triffst immer den Richtigen!“

Kommunikationszentrale Tchibo - nur Kaffee war gestern

Kommunikationszentrale Tchibo – nur Kaffee war gestern

Gestern wurde bei Tchibo wieder die Welt erklärt

Tchibo, das ist der kleine Laden mit Haushaltsgeräten, Gartenzubehör, Fahrrädern und Elektroartikeln in dem es auch Kaffee zu kaufen gibt. Man kann ihn dort auch trinken, im Stehen, das erfordert ordnungsrechtlich keine Toilette. Die Kundschaft bietet einen Querschnitt durch alle Milieus unserer Gesellschaft. Grund genug mal zuzuhören.

Der Kaffee ist für das Ambiente und dann auch noch als Stehkaffee verköstigt, viel zu teuer. Trotzdem ist es nicht immer möglich, einen freien Platz an einem der Stehtische zu ergattern. Draußen stehen die Raucher und drinnen die, die es mal waren. Offensichtlich gibt es viele Stammkunden, das kann man den Gesprächen entnehmen. Oft reicht ein Stichwort um alle zum Nicken zu bringen. Tagesaktuelle Themen werden erläutert und jeder gibt schon bei der Schilderung seinen Senf dazu.

Da steht der ehemalige Berufsschullehrer neben dem ehemaligen Wirt und neben dem ehemaligen LKW-Fahrer. Zwei weitere ehemalige Irgendwasse stehen dabei. Was alle eint ist das Alter, das hohe! Dadurch reduziert sich das Weltgeschehen auf weniger Themen. Der Mainstream ist angesagt, jeder soll mitreden können. Die Bedrohung der Rente durch die Politiker, die bei Tchibo alle gleich sind – gleich verkommen und schlecht. „Alle in einen Sack stecken und draufhauen, Du triffst immer den Richtigen!“ Bin Laden und Al-Qaida, die Saudis und der Benzinpreis, das Rauchverbot in NRW, saufende Jugendliche beim Stadtfest, Radfahrer in der Innenstadt, die Fahrpreise im ÖPNV, das neue KFZ-Kennzeichen, der Zustand der Innenstadt, die Mietnebenkosten, die Kosten im Pflegeheim und immer wieder Krankheitsverläufe mit Wunderheilung oder Aussichtslosigkeit….

Politiker, die ungeschminkt erfahren wollen, was die Menschen bewegt, sollten keine Umfragen lesen, sondern regelmäßig eine Tasse Kaffee trinken – bei Tchibo.

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.

Höhenflüge: Mehr als die Hälfte aller Politiker „kann Kanzler“

däumchen drehen

Politiker beim Däumchendrehen, der Vorstufe der Raute

Der alte Ratschlag „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ scheint in der Politik noch nicht angekommen zu sein oder stößt auf taube Ohren. Wie das Meinungsforschungsinstitut Outis jetzt herausgefunden hat, glaubt mehr als die Hälfte der deutschen Politker auch „KanzlerIn zu können“.

Fast alle der 1.000 Befragten fühlten sich mit ihrem derzeitigen Aufgabenspektrum völlig unterfordert. „Manchmal habe ich tagelang nichts Ordentliches zu tun“, klagte ein MdB und Mitglied des Fraktionsvorstandes, „man sehnt sich nach wichtigeren Aufgaben.“ „Kanzler wäre ich gern und ich bin sicher, dass ich das gut machen würde“, kündigt ein anderer an.

Die Tage im Parlament seien „so inhaltsleer“ wird unisono geäußert, selbst die Spannung fehle, weil alles schon „ausgekaspert“ sei. Viele der unzufriedenen Parlamentarier üben schon heimlich für ihr Ziel. Auf den Fluren des Reichtages sieht man, wie sie die Merkelraute üben. Einige beherrschen allerdings erst die Vorstufe, das Däumchendrehen, schon aus dem Effeff. Das läßt hoffen, dass es bald auch mit der Raute klappt!

Viele deutsche Politiker wollen ins Mausoleum

merkelplastination

So könnte Angele Merkel ausgestellt werden. Montage: GladBlog

Acht von zehn Politikern wollen einbalsamiert in einem eigenen Mausoleum aufgebahrt werden. Da blieb selbst hartgesottenen Meinungsforschern die Spucke weg. Das Forschungsinstitut Outfis hatte im Auftrag des „Institut für deutsche Bestattungskultur e.V.“ etwa 1.000 deutsche Politiker nach ihrer eigenen Bestattungspräferenz gefragt.

Als Antworten waren vorgegeben.
Ich bevorzuge eine:
o Sargbestattung
o Urnenbestattung
o Friedwaldbestattung
o Seebestattung
o Einbalsamierung
o Plastination

Das überraschende Ergebnis: 82 % aller deutscher Politiker wollen einbalsamiert werden. Und es kommt noch doller: denn in einem Textfeld konnten sie dazu Erläuterungen abgeben. Diejenigen die einbalsamiert werden wollen, beschrieben auch sehr genau, was mit ihrer Mumie dann geschehen soll.

Helmut Schmidt
„Ich kann mir gut vorstellen, dass ich in der Elbphilharmonie ausgestellt werde, sollte sie denn je fertig werden. Da ich gute Kontakte zur Familie Reemtsma habe, wäre auch die Finanzierung gesichert.“

Helmut Kohl
„Ich bin und bleibe in Oggersheim. Ein Kohl-Mausoleum täte Oggersheim gut.“

Christian Wulff
„Nach vollständiger Rehabilitierung steht es mir wohl zu, auf dem Gelände des Schlosses Bellevue eine angemessene Bleibe zu finden. Schick und gut designt sollte das Gebäude sein. Ich kenne einige gute Freunde, die den finanziellen Rahmen bereit stellen würden.

Angela Merkel
(hat sich als einzige Politikerin für die Plastination entschieden)
„Ich habe schon seit einigen Wochen guten Kontakt zu Prof. von Hagens. Er ist bereit, nach meinem Ableben mein Becken zu plastinieren. Ich finde, dass mein Beckenbruch im Vergleich zu Schumachers Kopfverletzung zu wenig Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Ausstellung des gebrochenen Beckens wäre auch nach meinem Tod ein gutes Zeichen der Politik für mehr Information und Transparenz. Das bin ich meinen Wählerinnen und Wählern schuldig!“

Zum Aufbahrungswunsch der meisten Politiker meinten führende Psychoanalytiker: „Das war zu erwarten. Eher linke Politiker sind vom Lenin-Mausoleum in Moskau fasziniert, während eher rechte, religiöse Politiker die Aufbahrung von Heiligen im Blick haben.“