Machtkampf im Bundestag? Merkel zwei Tage nicht gesehen!

Angela Merkel von der Bildfläche verschwunden - Machtkampf - Krankheit - Depressionen? Foto: Wikipedia CC BY-SA 4.0

Angela Merkel von der Bildfläche verschwunden – Machtkampf – Krankheit – Depressionen? Foto: Wikipedia CC BY-SA 4.0

Angela Merkel ist seit zwei Tagen spurlos von der Bildfläche verschwunden. Insider vermuten, dass sie schwer erkrankt sei. Aus dem Bundestag kommen allerdings auch Meldungen darüber, dass ein Machtkampf im Gange sei. Widersacher der Kanzlerin sind seit langer Zeit nicht mit ihrer Politik einverstanden.

Merkels Sprecher versucht zu dementieren – eine Finte? Tatsächlich hat Merkel eine lange geplante Reise nach Bayern abgesagt. Auch ein Treffen mit Vertretern der ostpreußischen Landsmannschaften wurde verschoben.

Die deutschen Medien wundern sich. Sogar von einem Hirnschlag ist die Rede. In der Vergangenheit waren gar  Bauchspeicheldrüsenkrebs, Knochenkrebs, Hirntumor, Karzinom und Sarkom im Gespräch, ebenso Depressionen.

Doch vielleicht gibt es eine einfache Erklärung für die Gerüchte: „Sobald die Sonne rauskommt und es nach Frühling riecht, bekommen die Leute Phantasien.“

Update 17.03.2015
Gestern trat Angela Merkel erstmals seit ihrem Verschwinden wieder in der Öffentlichkeit auf. Ihr Regierungssprecher kündigte sie süffisant an: „Hier sehen sie die Hirntote, die sich vor wenigen Stunden aus den Klauen ihrer Minister und Generäle befreien konnte.“

Putin will mit Russland in die NATO

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wenn es nach Putins Willen geht, wird das Nato-Logo bald um eine weitere Flagge erweitert.

Wladimir Putin will mit Russland in die NATO. Das teile jetzt sein Sprecher Dmitri Peskow mit. Der Präsident sei ein friedliebender Mensch und genau diese Rolle könne er in der NATO sehr gut ausleben.

Auch sei nicht ausgeschlossen, dass Russland in den nächsten Jahren die Aufnahme in die Europäische Union anstreben wird. Putin imponiere die Stärke des Euros, so sein Sprecher.

Dass diese Kehrwende in der russischen Außenpolitik auf den Boykott der russischen Wirtschaft zurückzuführen sei, wurde verneint. Wladimir Putin wolle allerdings, angesichts der bedrohlichen Lage in der Welt, seinen Betrag zu den Friedensbemühungen der Staaten leisten.

Friedensnobelpreisträger Obama, der gerade an einem neuen langfristigen Krieg im Nahen Osten bastelt, stünde dem russischen Kurswechsel offen gegenüber, heißt es aus dem Oral Office.

Rebecca Harms jetzt im Niemandsland

Andere haben es auch geschafft. Wenn Rebecca Harms sich jetzt auf dem Weg macht, könnte sie Ende 2016 in Brüssel sein.

Andere haben es auch geschafft. Wenn Rebecca Harms sich jetzt auf dem Weg macht, könnte sie Ende 2016 in Brüssel sein.

Keiner will die Grüne Scharfmacherin Rebecca Harms haben. Ihr Einreiseversuch in Russland scheiterte, weil sie seit langer Zeit eine der schärfsten Kritikerinnen von Wladimir Putin ist. Der ließ sie gestern zur „unerwünschten Person“ erklären. Nach mehrstündiger Wartezeit auf dem Moskauer Flughafen hat sie schließlich geschnallt, was Putin von ihr hält.

Als sie dann einen Flieger nach Brüssel, zur Stätte ihres schändlichen Wirkens, besteigen wollte, gab ihr der Pilot zu verstehen, dass er ihre Einlassungen zu Putin überhaupt nicht teilen könne und erklärte sie ebenfalls zur unerwünschten Person – in seinem Flieger. „Wie ich gerade erfuhr, will Sie im Europaparlament auch niemand mehr haben“, meinte er abschließend zu Harms.

Seit 16 Stunden irrt die Grünen-Politikerin nun über den Moskauer Flughafen. Ein Asylantrag wurde im Schnellverfahren bereits ebenfalls abgelehnt. Dem Vernehmen nach will sich Harms nun eigenständig bis Brüssel durchschlagen. In einer Flughafenvideothek hat sie sich zur Vorbereitung den Fluchtfilm „So weit die Füße tragen“ ausgeliehen.

Rückrufaktion: Russland sammelt Hilfsgüter wieder ein

Im Schinken versteckt: russische Waffen für den ukrainischen Widerstand

Im Schinken versteckt: russische Waffen für den ukrainischen Widerstand

287 LKW, beladen mit 1.900 Tonnen „Hilfsgütern“, hat Russland in der letzten Woche in die umkämpften Gebiete in der Ukraine geschickt. Das Rote Kreuz und Kiew wehrten sich bis zuletzt gegen die nicht ausreichend kontrollierte Lieferung „humanitärer Güter“.

Jetzt wird nach und nach deutlich, dass die Bedenken richtig waren, denn immer mehr Empfänger beklagen sich über „Fremdkörper“ in der gelieferten Nahrung. Boris K. aus Donezk berichtete im Radiosender „Stimme Russlands“, dass er im gelieferten Vorderschinken eine Pistole mit Munition gefunden habe. Auch seine Nachbarin habe einen Eimer Gewürzgurken geöffnet und 350 Kalaschnikowpatronen entdeckt, mit denen die Gurken gespickt waren. „Das geht überhaupt nicht“, meinte Boris K., „wir haben Lebensmittel erwartet und sind plötzlich bis an die Zähne bewaffnet. Dabei bin ich Pazifist!“

Putin reagierte sofort. Die Lieferung von Waffen und Munition sei ein Versehen gewesen. Der zweite Konvoi sei unterwegs und würde einen Großteil der bereits gelieferten 1.900 Tonnen an Hilfsgüter wieder mit zurück nehmen.

Mißfelder und Putin einig: keine Hüftgelenke für alte Russen

Mißfelder hat gut Lachen, Putin teilt seine politischen Ansichten

Mißfelder hat gut Lachen, Putin teilt seine politischen Ansichten

Philipp Mißfelder, ehemaliger Shooting Star der CDU, hat derzeit Probleme mit seiner Partei, weil er in St. Petersburg zusammen mit Putin den 70. Geburtstag von Altkanzler Schröder (SPD) feierte. Der Kohl-Zögling war allerdings aus einem viel wichtigeren Grund in Russland. Er führt im Auftrag der Kanzlerin Geheimverhandlungen über Angleichungsprozesse in den Gesundheitssystemen der Bundesrepublik und Russlands.

Einigung erzielte Mißfelder mit Putin schon im Leistungsbereich von Hüftgelenken für Senioren. Während Mißfelder für Deutschland die Altersgrenze von 85 Jahren ins Spiel brachte, will Putin nur noch für Berufstätige Hüftgelenke bezahlen. Das kommt Mißfelder allerdings entgegen, denn der hält ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren für sinnvoll.

Mit Putin sprach Mißfelder auch über den Alkoholkonsum der Russen. Im kleinen Kreis nannte er sie „ein versoffenes Pack“! Er forderte Putin auf, die Sozialleistungen zu kürzen, denn „das ist doch nur eine Anschubfinanzierung für die Tabak- und Spirituosenindustrie“.

Einig ist sich Mißfelder auch mit Putin darüber, dass Menschen mit anderen politischen Auffassungen als die jeweilige Regierung, wie Terroristen behandelt werden sollten. Er nannte dazu die G8-Gegner, die „wie Terroristen der RAF“ seien.

Russlands schärfste Waffe: die Expresseinbürgerung

Aus dem russischen Waffenarsenal, Pässe bis zum Abwinken

Aus dem russischen Waffenarsenal, Pässe bis zum Abwinken

Während wir uns hier im Westen Europas den Kopf darüber zerbrechen, ob Drohnen gute oder schlechte Waffen sind, gewährt uns Russland derzeit Einblicke in ganz neue Waffenarsenale. Auf der Krim-Halbinsel kommt seit einigen Tagen die Express-Einbürgerung zum Einsatz.

Massenhaft verteilen russische Geheimdienstkräfte echte Ausweispapiere an die Menschen auf der Krim. Inzwischen ist der russische Bevölkerungsanteil dadurch schon auf fast 80 % angestiegen. Und natürlich sieht sich Russland in der Pflicht, seine Mitbürger vor den faschistischen Gegnern zu schützen.

Die Nato-Staaten auf der anderen Seite staunten zunächst nicht schlecht. Die Niederländische Botschaft schlug als erste mit gleicher Münze zurück. Innerhalb eines Tages wurden 64.000 Ukrainer zu Holländern. Der Coup gelang mit Hilfe russischer Farbkopierer. Einige Tage später beteiligten sich alle Nato-Staaten an der Aktion „Contra-Express-Einbürgerung“. Inzwischen leben in der Ukraine nur noch wenige Menschen mit der ukrainischen Staatsbürgerschaft. Beide Seiten zerbrechen sich nun den Kopf darüber, welche Auswirkungen das Ganze auf die weitere Auseinandersetzung hat.

Putin soll über die Anwendung dieser neuen Waffe nicht erfreut sein. „Zu Zeiten der gegenseitigen atomaren Bedrohung war alles viel einfacher“, soll er geäußert haben.

Diesen Beitrag darf jede/r bei Facebook und Twitter teilen.