Jäger setzt jetzt auf SchAria Police

Kenntlich gemacht durch solche Westen unterstützt künftig die SchAria Police die Bürgerwehr aus Rockern und Hooligans

Kenntlich gemacht durch solche Westen unterstützt künftig die SchAria Police die Bürgerwehr aus Rockern und Hooligans

Auf die Kölner Polizei ist kein Verlass, sagte NRW-Innenminister Jäger. Alternativen müssten her. Nachdem sich nun Rockergruppen und Hooligans bereits erklärt haben, mit Bürgerwehren für Ordnung zu sorgen, sucht SPD-Jäger nach weiteren Helfern. Frei nach dem Motto „In der Not frißt der Jäger fliegen“, wurde mit Vertretern der Wuppertaler SchAria Police deren Unterstützung im Kampf gegen Unzucht und sonstigem abweichenden Verhalten vereinbart.

Glücklicherweise wurden diese „Ordnungshüter“ nicht wegen ihres Auftritts in Wuppertal bestraft, heißt es aus dem Innenministerium. Damit sei der Weg zu einer umfassenden Kooperation frei. Die Salafisten der SchAria Police sollen insbesondere darauf achten, dass Frauen die von der Kölner Oberbürgermeisterin propagierte „Armlänge Abstand“ einhalten. Auch die von der türkischen Religionsbehörde vorgeschlagenen Verhaltensregeln für Frauen sollen überwacht werden: Händchenhalten ist passé!

Noch unentschlossen zeigt man sich im Innenministerium, ob man der SchAria Police auch die Exekutivrechte der Scharia zugestehen soll. Man befürchtet „Übereifrigkeit“, denn es könnte sein, dass die SchAria Police sich auch besoffene Hooligans vornimmt und das würde die Bürgerwehr schwächen.

Die Vorkommnisse der Kölner-Sylvesternacht will Jäger nun restlos aufklären. Dazu soll das gleiche Team eingesetzt werden, das auch schon schnell und erfolgreich die Ereignisse Katastrophe bei der Loveparade 2010 in Duisburg geklärt hat.

Gauck: Regierungsmitglieder sollen Ausweise abgeben

Mit einer schwarzen Null an ihrer Kleidung müssen sich bald Regierungsmitglieder kennzeichnen.

Mit einer schwarzen Null an ihrer Kleidung müssen sich bald Regierungsmitglieder kennzeichnen.

Bundespräsident Joachim Gauck forderte die Bundesstaatsanwaltschaft jetzt auf, allen Regierungsmitgliedern die Ausweise und Pässe abzunehmen. Diese Maßnahme soll präventiv wirken; nach Gaucks Ansicht reisen „diese Leute“ durch die „Weltgeschichte und verzapfen nur Unheil“. Auslöser für die Erregung des Bundespräsidenten war wohl der letzte Besuch Steinmeiers bei Putin, dem Gauck gern ein „one-way-ticket“ zum Mond schenken würde.

Nach den angeblich „gewaltbereiten Salafisten“ sind die Regierungsmitglieder nun die zweite Gruppe, die von dieser Maßnahme betroffen ist. Während es bei Islamisten reicht, einmal die „falsche Moschee“ besucht zu haben, stehen Minister unter Verdacht, weil sie „falschen Parteien“ angehören.

Während die unter Verdacht zum „gewaltbereiten Salafismus“ stehenden Islamisten ab sofort an ihrer Kleidung einen gelben Halbmond tragen müssen, sollen die Mitglieder der Bundesregierung durch eine „schwarze Null“ auf sich aufmerksam machen.

Verfassungsschutz gibt Handreichung zur Feinderkennung

Vorsicht! Mindestens zwei dieser Männer sind Salafisten. Der Verfassungsschutz nennt Erkennungsmerkmale.

Vorsicht! Mindestens zwei dieser Männer sind Salafisten. Der Verfassungsschutz nennt Erkennungsmerkmale.

Staatsbürger gib Obacht! Unter diesem Motto klären die Verfassungsschutz-ämter jetzt auf. Alle Bürger sollen mithelfen, die Staatsfeinde zu indentifizieren.

„Den Salafisten erkennt man ganz leicht“, heißt es da. „Er trägt zu kurze Hosen, die schon über den Knöcheln enden.“ „Auch gibt der Salafist Frauen nicht die Hand.“ Wenn das beobachtet wird, heißt es wachsam sein! Auf keinen Fall solle man selbst eingreifen und bei uns übliche Verhaltensweisen erzwingen, rät der Verfassungsschutz.

Auch vor voreiligen Schlüssen wird gewarnt: nicht jeder Mann in kurzen Hosen sei ein Salafist. Es könnte auch jemand sein, z.B. ein Jugendlicher, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und sich einfach keine passende Kleidung leisten kann. Auch soll es Milieus geben, so der Ratgeber, in denen zu enge und zu kurze Kleidung als schick gilt.

Als einzig sicherer Test gilt die Beleidigung und Verunglimpfung des Propheten Muhammad. Das können wirkliche Salafisten überhaupt nicht ab.

Wuppertal: Scharia-Polizei entlastet staatliche Polizei

In solchen uniformähnlichen Westen bringt die Wuppertaler SHARIAH POLICE junge Menschen auf den Pfad der Tugend.

In solchen uniformähnlichen Westen bringt die Wuppertaler SHARIAH POLICE junge Menschen auf den Pfad der Tugend.

Die Aufregung ist groß, durch Wuppertal patrouilliert eine salafistische Scharia Polizei. Sie ist durch Warnwesten mit der Aufschrift SHARIAH POLICE zu erkennen. Offensichtlich handelt es sich um eine internationale Aktion zur Entlastung der staatlichen Polizei, die über Personalmangel und Überstunden klagt. Der englischsprachige Aufdruck läßt den Schluss zu, dass dieser Schutzdienst international tätig werden soll.

Nach erster Empörung lenkt die NRW-Landesregierung nun ein. In Gesprächen wurden die Absichten erkundet und eine hohe Übereinstimmung mit den Aufgaben und Zielsetzungen behördlicher Ordnungskräfte festgestellt. Selbst die zunächst skeptische Polizeigewerkschaft macht einen Schwenk: „die ehrenamtlichen Sittenwächter haben in gewissen Szenen eine höhere Akzeptanz als staatliche Ordnungskräfte.“

Innenminister Jäger soll gesagt haben: „Manche Diskotheken sind kein geeigneter Ort für junge Menschen, auch Alkohol auf der Straße und zu laute Musik sind überflüssig. Warum sollen die Salafisten hier nicht für Ordnung sorgen dürfen?“