Schrecklich: 22 Schüler*Innen jetzt am anderen Ufer


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22 Schüler*Innen wechselten nach dem Sexualkundeuntericht ihre sexuelle Identität

22 Schüler*Innen wechselten nach dem Sexualkundeuntericht ihre sexuelle Identität

Das überstieg die Vorstellungskraft von Gernot P., Studienrat am Bischöflichen Gymnasium in Essen. In einem Modelunterricht hatte er nach dem Bildungsplan von Baden Württemberg „hautnahen“ Sexualkundeuntericht organisiert und dazu je ein schwules und ein lesbisches Paar eingeladen. Deren Berichte über ihr Outing und ihr Zusammenleben kamen bei den Schüler*Innen sehr gut an – sie wirkten geradezu ansteckend.

In der Nachbesprechung, nur eine Woche später, kam das Resultat auf den Tisch. 21 der Schüler*Innen hatten ihre sexuelle Identität verändert. Einer hatte sich schon vor einem Jahr als schwul geoutet. Gernot P. kann es immer noch nicht fassen. Langjährige Schülerfreundschaften aus heterogenen Beziehungen gingen innerhalb weniger Tage in die Brüche. Fast alle Beteiligten haben sich schon gleichgeschlechtliche Partner gesucht und gefunden.

„Niemals hätte ich gelaubt, dass unser Schulleiter recht behalten würde, als er mich vor dem Experiment dringend warnte“, klagt der Studienrat jetzt. Er will mit allen Schüler*Innen nun an einer dreiwöchigen Konversionstherapie in einem Katholischen Internat teilnehmen und hat dazu schon die Zustimmung aller Eltern in der Tasche.

1, 2, 3 vorbei! 1994 wurde nach 123 Jahren der § 175 abgeschafft

 

Leider nicht überall selbstverständlich. Weltweit gibt es in mehr als 70 Staaten Gesetze gegen homosexuelle Handlungen - in sieben Staaten droht die Todesstrafe.

Leider nicht überall selbstverständlich. Weltweit gibt es in mehr als 70 Staaten Gesetze gegen homosexuelle Handlungen – in sieben Staaten droht die Todesstrafe.

10. März 2014 – Deutschland

„Kommt ein 175er in eine Kneipe… natürlich durch den Hintereingang…!“ Über Generationen war der § 175 ein beliebter Aufhänger für Schwulenwitze. Vor 20 Jahren, am 10. März 1994, wurde nach 123 Jahren der Schwulenparagraph vom Deutschen Bundestag abgeschafft. Männliche Homosexualität stand in Deutschland seit 1871 unter Strafe.

Dass von da an keine Schwulenwitze mehr erzählt wurden, ist allerdings ein Gerücht.

o „Papa einer in der Schule hat gesagt ich bin schwul.” Papa: “Dann hau ihm eine auf’s Maul.” Sohn: “Der ist aber so süß.”

o Detlev: “Du, Schatz? Würdest du mit einem anderen schlafen wenn ich gestorben bin?” Klaus: “Dafür musst du nicht extra sterben!”

o Rekrut: “Herr Leutnant, wir haben einen Schwulen in unserem Trupp.” Leutnant: “So, wer denn?” Rekrut: “Küssen sie mich, und ich verrate es!“

Darüber können bei uns in Deutschland sogar Schwule lachen. Anders als in vielen afrikanischen Staaten und in Russland – von vielen muslimischen und asiatischen Staaten ganz zu schweigen. Vom Auspeitschen, über lange Gefängnisstrafen – bis hin zur Todesstrafe reichen die Strafmaße, durch die man das Bekenntnis zum Schwulsein unterdrücken will. Weltweit gibt es in mehr als 70 Staaten Gesetze gegen homosexuelle Handlungen – in sieben Staaten droht die Todesstrafe. Tendenz steigend!

Auch bei uns in Deutschland, wo es doch seit 20 Jahren den § 175 nicht mehr gibt, haben noch nicht alle ihren Frieden mit dem „Anderssein“ gefunden. Das Gedankengut von Gestern wird besonders in den Kirchen gut gepflegt. Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am 11. April 2010 bei Anne Will: „… Das ist eine Sünde, das wissen wir ganz klar und eindeutig, dass es das ist. Das widerspricht der Natur. Die Natur des Menschen ist angelegt auf das Miteinander von Mann und Frau.“

Dazu kann Zarah Leander kompetent ihren Nuschelgesang beisteuern:

Zarah Leander „Kann denn Liebe Sünde sein?“