Flüchtlinge: Vatikan verteilt Wanderkarten

Katholischer Priester bei der Vorführung der Brotvermehrung<br>

Katholischer Priester bei der Vorführung der Brotvermehrung
Foto: Bildschirmscreen Bayrischer Rundfunk

Unter dem Motto: „Pilgerpfade zu Fluchtwegen!“ schaltet sich jetzt der Vatikan in die Flüchtlingsfrage ein. Die Zentrale der Christen aus aller Welt läßt unter Flüchtlingen Wanderkarten der wichtigsten Pilgerwege Europas verteilen.

Bald Gegenverkehr auf dem Jakobsweg

Rund 150.000 Menschen wandern jedes Jahr durch Europa auf den Spuren des Apostels Jakobus ins nordspanische Santiago de Compostela. Bald könnten es Millionen werden, die allerdings in die andere Richtung wandern.

Auch über das Mittelmeer laufen

Doch nach Santiago de Compostela müssen die Flüchtlinge erst mal kommen. Der Vatikan hat dazu in Tunesien ein Schulungszentrum eingerichtet. Dort können Gläubige lernen, wie Jesus auf dem See Genezareth, über das Mittelmeer nach Spanien zu laufen. Von der spanischen Mittelmeerküste nach Santiago de Compostela sei die Reise dann leichter, so ein Vatikansprecher.

Auch der Reiseproviant ist gesichert

Quasi „nebenbei“ lernen die Flüchtlinge im tunesischen Wunderschulungszentrum auch, wie man Wasser in Wein verwandelt und auf wundersame Weise Brot vermehren kann. Die Heilung von Fußkranken ist ebenfalls Schulungsprogramm.

Religiöses Assimilationszentrum

Immerhin sind 10 % der Syrer Christen und für Moslems hat der Vatikan in Tunesien ein Assimilationszentrum errichtet. Christen haben es in Deutschland deutlich leichter als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Außerdem sei es sinnvoll in Deutschland als Christ zu leben – was viele Vorteile mit sich bringen würde.

Deutsche Kriegsschiffe gegen katholische Schlepperbande

Die Bundesregierung hat allerdings schon verlauten lassen, dass sie die Katholische Kirche wie eine ganz normale Schlepperorganisation behandeln wird. „Unsere im Mittelmeer stationierten Kriegsschiffe werden da keinen Unterschied machen. Es gibt keine guten Schlepper!“, verlautet es aus dem Kanzleramt, „unsere Kriegsschiffe werden die neue Fluchtroute besonders wachsam kontrollieren.“

Katholische Kirche will wieder Waffen segnen

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Krieg, Waffen und Soldaten sind wieder in, das hat auch die katholische Kirche erkannt. Seit vielen Jahren hatte sie darauf verzichtet Waffen zu segnen, doch diese religiöse Handlung scheint derzeit wieder eine Renaissance zu erfahren. Die Vorstände der großen deutschen Waffenproduzenten haben sich mit der Bitte an die katholische Kirche gewandt, die zum Export anstehenden Waffen in Anwesenheit der Käufer zu segnen. Man verspricht sich davon eine „Wertsteigerung“ der Kriegsgeräte.

Eine Arbeitsgruppe der christlichen Kirchen, der Waffenproduzenten und der islamischen Verbände Deutschlands haben vereinbart, dass alle gesegneten Waffen künftig ein Gütesiegel erhalten. Der Soldat kann dann gleich erkennen, dass das Gerät unbesorgt eingesetzt werden darf. Das Siegel (siehe Abbildung) gibt es in verschiedenen Größen, es ist schuss- und feuerfest. Es wird in 24 verschiedenen Sprachen und vielen Schriften hergestellt. Die Panzerschmiede Rheinmetall hat einige Muster bereits in einem Kampfeinsatz in Syrien testen lassen.

Joachim Gauck, Ex-Pfarrer und jetzt militanter Bundespräsident, sagte dazu: „Meiner Kirche ist diese Form des Segnens leider fremd. Ich werde eine Reform anregen. Es kann doch nicht sein, dass sich die evangelische Kirche durch Verzicht auf diesen Ritus selbst ausschließt.“

LINKE will „Ein bisschen Frieden – ein bisschen Sonne“

Ein Friedenstäubchen reicht einigen LINKEN inzwischen

Ein Friedenstäubchen reicht einigen LINKEN inzwischen

Gerade noch wirft DIE LINKE in einem Fernsehspot zur Europawahl den Bankern vor Waschlappen und keine Kapitalisten zu sein, weil sie sich vom Staat aushalten lassen, da geht sie selbst mit einem Verzicht in die Offensive. Auf Vorschlag von Gregor Gysi hat die Bundestagsfraktion heute beschlossen, den Ralph-Siegel-Song „Ein bisschen Frieden“ gesungen 1982 von Nicole, zum offiziellen Parteilied zu bestimmen.

Begründet hat er dies damit, dass die neue Linie der LINKEN, nicht mehr alles, sondern nur „ein bisschen“ zu fordern, mit dem Lied ehrlicher zu transportieren sei. Denn ab sofort begnügt DIE LINKE sich mit „ein bisschen Frieden“.

Spötter munkeln, dass DIE LINKEN ab sofort auch ein bisschen schwanger sind, ein bisschen gegen die Schuldenbremse und ein bisschen für mehr soziale Gerechtigkeit.

Nicole – Ein bisschen Frieden – ein bisschen Sonne

Schurkenkonferenz erfolgreich beendet – Guantanamo wird aufgelöst

guantanamo

Schurkenkonferenz will, dass Guantanamo geschlossen wird

International bekannte Schurken wie Obama (USA), Peres (Israel), Putin (Rußland), Janukowitsch (Ukraine), Assad (Syrien), Lukaschenko (Weißrußland), Xi Jinping (China), Kim Jong-un (Nordkorea) und viele andere hartgesottene Schlächter trafen sich für vier Tage im chinesischen Arbeitslager Fuzhou in der Provinz Fujian.

Wie jetzt bekannt wurde, findet dieses Treffen einmal jährlich in Foltercamps der angeschlossenen Länder statt. Junge chinesische Strafgefangene, inhaftiert ohne Anklage auf ungewisse Zeit, sorgten für das leibliche Wohl der brutalen Staatschefs aus internationalen Unrechtsregimen.

Einer informellen Regel zufolge enden diese Treffen immer mit dem humanitären Verzicht eines Staates auf ein Unrecht. In 2013 waren die Chinesen aufgefordert eine Schurkerei aufzugeben. Seitdem werden Strafgefangene (angeblich) nicht mehr auf Bestellung erschossen, wenn hohe Funktionäre oder gut betuchte Ausländer ihre Organe benötigen.

Israel spielt nicht mit
Seit vielen Jahren reden die beteiligten Schurken auf den israelischen Präsidenten Peres ein. Er soll endlich mit den Palästinensern Frieden schließen, ihnen Freizügigkeit gewähren und den Terror gegen das Volk einstellen. Doch Peres stellt sich immer stur.

USA springen ein
Den Druck auf Peres nahm diesmal Obama raus. Unerwartet für alle Schurken versprach er, noch in diesem Jahr Guantanamo zu schließen. Damit endet ein beschämendes Kapitel der amerikanischen Geschichte.