Jetzt im Waffen-Export: Hitlerbärtchen

Der Hitlerbart gehört zum Lieferprogramm deutscher Waffen, wie der Leo und das G3

Der Hitlerbart gehört zum Lieferprogramm deutscher Waffen, wie der Leo und das G3

Es gab mal eine Zeit da trug, wer etwas auf sich hielt, ein kleines Bärtchen unterhalb der Nase und oberhalb der Lippe. Der Haarwuchs war an  dieser Stelle karrierefördernd. Manch einer setzte noch einen drauf und trug auch das Kopfhaar wie der Führer. Doch ganz plötzlich, quasi über Nacht war der Bart ab, weil nicht mehr in.

Jetzt erlebt das Symbol faschistischer Manneskraft wieder ein Comeback. Aus Echthaar wird die kleine Haartracht gefertigt und liegt in Massen den Waffenexporten der Bundesrepublik Deutschland bei. Die Kämpfer sollen so bedrohlicher wirken. Militärpsychologen haben herausgefunden, dass 1.000 angeklebte Hitlerbärtchen die Kampfkraft von 25 G3-Gewehren haben.

Besonders in der Ukraine kommt die Ausstattung gut an. Die Soldaten der ukrainischen Armee stehen auch innerlich voll zu ihrem neuen Outfit. Eiferten sie bisher nur durch den gestreckten Arm ihrem Vorbild nach, so sehen sie ihm jetzt auch noch ähnlich. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht bald mit unseren Gewehren in unsere Richtung marschieren.

Katholische Kirche will wieder Waffen segnen

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Gesegnete Waffen werden künftig nur mit dem katholischen Gütesiegel exportiert

Krieg, Waffen und Soldaten sind wieder in, das hat auch die katholische Kirche erkannt. Seit vielen Jahren hatte sie darauf verzichtet Waffen zu segnen, doch diese religiöse Handlung scheint derzeit wieder eine Renaissance zu erfahren. Die Vorstände der großen deutschen Waffenproduzenten haben sich mit der Bitte an die katholische Kirche gewandt, die zum Export anstehenden Waffen in Anwesenheit der Käufer zu segnen. Man verspricht sich davon eine „Wertsteigerung“ der Kriegsgeräte.

Eine Arbeitsgruppe der christlichen Kirchen, der Waffenproduzenten und der islamischen Verbände Deutschlands haben vereinbart, dass alle gesegneten Waffen künftig ein Gütesiegel erhalten. Der Soldat kann dann gleich erkennen, dass das Gerät unbesorgt eingesetzt werden darf. Das Siegel (siehe Abbildung) gibt es in verschiedenen Größen, es ist schuss- und feuerfest. Es wird in 24 verschiedenen Sprachen und vielen Schriften hergestellt. Die Panzerschmiede Rheinmetall hat einige Muster bereits in einem Kampfeinsatz in Syrien testen lassen.

Joachim Gauck, Ex-Pfarrer und jetzt militanter Bundespräsident, sagte dazu: „Meiner Kirche ist diese Form des Segnens leider fremd. Ich werde eine Reform anregen. Es kann doch nicht sein, dass sich die evangelische Kirche durch Verzicht auf diesen Ritus selbst ausschließt.“

Rückrufaktion: Russland sammelt Hilfsgüter wieder ein

Im Schinken versteckt: russische Waffen für den ukrainischen Widerstand

Im Schinken versteckt: russische Waffen für den ukrainischen Widerstand

287 LKW, beladen mit 1.900 Tonnen „Hilfsgütern“, hat Russland in der letzten Woche in die umkämpften Gebiete in der Ukraine geschickt. Das Rote Kreuz und Kiew wehrten sich bis zuletzt gegen die nicht ausreichend kontrollierte Lieferung „humanitärer Güter“.

Jetzt wird nach und nach deutlich, dass die Bedenken richtig waren, denn immer mehr Empfänger beklagen sich über „Fremdkörper“ in der gelieferten Nahrung. Boris K. aus Donezk berichtete im Radiosender „Stimme Russlands“, dass er im gelieferten Vorderschinken eine Pistole mit Munition gefunden habe. Auch seine Nachbarin habe einen Eimer Gewürzgurken geöffnet und 350 Kalaschnikowpatronen entdeckt, mit denen die Gurken gespickt waren. „Das geht überhaupt nicht“, meinte Boris K., „wir haben Lebensmittel erwartet und sind plötzlich bis an die Zähne bewaffnet. Dabei bin ich Pazifist!“

Putin reagierte sofort. Die Lieferung von Waffen und Munition sei ein Versehen gewesen. Der zweite Konvoi sei unterwegs und würde einen Großteil der bereits gelieferten 1.900 Tonnen an Hilfsgüter wieder mit zurück nehmen.