SPD will mit Wagenknecht gegen Merkel antreten

Sahra Wagenknecht - soll für den Luschenverein kandidieren <br>Pressefoto: Nicole Teuber

Sahra Wagenknecht – soll für den Luschenverein kandidieren
Pressefoto: Nicole Teuber

Gabriel will nicht, Stegner will keiner, Schäfer-Gümbel ist auch ein Verlierertyp und Hannelore Kraft will keinen Zacken aus ihrem Krönchen verlieren. Das war es dann auch schon mit dem Luschenverein, wie Gysi die SPD nennt. Kurze Zeit diskutierte der Luschenverein gar die Option, überhaupt keinen Kanzlerkandidaten zu stellen.

Seit einigen Tagen kommt wieder Wind in die Diskussion. Siechmar Gabriel hatte endlich eine kluge Idee: per Mitgliederentscheid will er der Ikone der Linken, Sahra Wagenknecht, die Unterstützung der SPD verschaffen. Ob es wirklich dazu kommt weiß niemand so genau. Fakt ist, dass der SPD alle übrigen Optionen verloren gingen.

Aus der Sicht Wagenknechts ist Gabriels Ansinnen eine Zumutung. „Warum sollte ich diesem Luschenverein in irgendeiner Form helfen?“, fragt die Saarländerin ziemlich erbost.

Jetzt reicht es aber: Wagenknecht für höhere Löhne

sahra bei lanz

Sahra Wagenknecht bei Lanz

Wo soll das hinführen? Die Frontfrau der LINKEN, Sahra Wagenknecht, fordert in Talkshows höhere Löhne für Geringverdienende und stößt dabei auf Widerspruch bei einfach strukturierten Moderatoren und Journalisten.

„Reicht es der Frau denn nicht, dass immer mehr Menschen aus Niedriglohnländern zu uns strömen und abkassieren wollen, müssen wir denn die ganze Welt dürchfüttern?“, soll Markus Lanz nach eine Talkshow in der Schminke rumgeätzt haben.

Diese Gleichmacherei sei eine Unsitte, meinte der schlichte Moderator noch, es würde immer ein Oben und Unten geben, das sei schon immer so gewesen und wird auch immer so sein. Pasta!